Zaragoza zahlt sechsundsechzigtausendvierhundertachtundsechzig Euro für vierundzwanzig Jahre befristeter Verträge

15. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Stadtverwaltung von Saragossa muss einer Verwaltungsassistentin, die 24 Jahre lang in einem städtischen Zentrum arbeitete, ohne fest angestellt zu werden, eine Entschädigung in Höhe von 66.468 Euro zahlen. Das Urteil des Sozialgerichts Nr. 3 erkennt den Missbrauch bei der befristeten Beschäftigung an und verpflichtet die Stadtverwaltung, den durch diese langwierige Situation verursachten Schaden zu beheben.

Eine Verwaltungsassistentin mit ernstem Gesichtsausdruck und Papieren in der Hand vor dem Rathaus von Saragossa, symbolisiert 24 Jahre befristete Verträge und eine Entschädigung von 66.468 Euro.

Technologie löst die prekäre Beschäftigung in der Kommunalverwaltung nicht 🤖

Während die Stadtverwaltung von Saragossa digitale Verwaltungssysteme und elektronische Verwaltungsplattformen zur Optimierung von Prozessen einführt, zeigt das Urteil, dass die Automatisierung die Probleme im Personalwesen nicht löst. Die Nutzung befristeter Verträge über 24 Jahre hinweg offenbart strukturelle Mängel in der Personalplanung, die eine Verwaltungssoftware nicht von allein beheben kann.

24 Jahre Probezeit: der längste befristete Vertrag der Geschichte ⏳

Die Arbeitnehmerin hat den Rekord für die Probezeit im öffentlichen Dienst gebrochen. Wäre es ein IT-Projekt gewesen, befände es sich seit 24 Jahren in der Beta-Phase, ohne auf eine endgültige Version aktualisiert zu werden. Die Stadtverwaltung entschied sich, anstatt eine Festanstellung zu schaffen, einen befristeten Vertrag zu verlängern, so wie man die Garantie eines Haushaltsgeräts verlängert, bis das Gerät von selbst in Rente geht.