World Machine, das Referenzwerkzeug für die Erstellung von Gelände in Videospielen und visuellen Effekten, bricht mit seiner Tradition. Nach über 20 Jahren, die es an Windows gebunden war, führt die nächste Version, Dragontail Peak, native Unterstützung für macOS mit Apple Silicon und Linux-Systeme ein. Eine Zugangserweiterung, die viele schon lange erwartet hatten, insbesondere in Studios, die mit plattformübergreifenden Umgebungen arbeiten.
Dragontail Peak: native Leistung auf Mac und Linux 🚀
Die Version Dragontail Peak ist kein einfacher Port. Das Team hat Teile der Engine neu geschrieben, um die ARM-Architekturen von Apple Silicon und die Linux-Kernel zu nutzen. Dies verspricht eine reibungslosere Integration in Entwicklungspipelines, die Software wie Unreal Engine oder Houdini auf diesen Plattformen verwenden. Die Abhängigkeit von Emulationsschichten wie Wine oder Boot Camp entfällt – ein technischer Schritt, der Reibungsverluste in hybriden Workflows und Teams mit unterschiedlichen Workstations reduziert.
Zwanzig Jahre später können Mac-Nutzer endlich Boden berühren 🌍
Es scheint, dass Mac- und Linux-Nutzer in der Welt der Höhenkarten nicht länger Bürger zweiter Klasse sind. In der Zwischenzeit fragen sich Windows-Nutzer, ob dies bedeutet, dass ihre Version weniger Patches erhält oder ob sie einfach den Prüfstand mit dem Rest des Ökosystems teilen müssen. Zumindest müssen Künstler mit Mac sich nicht mehr mit einem „Bei mir läuft World Machine nicht“ entschuldigen. Die Ära der Ausreden ist vorbei.