Die Warframe-Direktoren Rebb Ford und Pablo Alonso haben ihren Respekt für Destiny 2 ausgedrückt, nachdem Bungie die Einstellung der Entwicklung angekündigt hatte. Ford erklärte, dass Bungies Vermächtnis grundlegend für die Existenz von Warframe war und bezeichnete Destiny als eine Naturgewalt. Alonso verglich die Situation mit dem Ende von Heroes of the Storm und wies darauf hin, dass kein anderes Spiel das Destiny-Erlebnis nachbilden kann. Beide erkennen an, dass Destiny 2 zwar ohne neue Updates spielbar bleibt, sein Rückzug jedoch eine erhebliche Lücke im Looter-Shooter-Genre hinterlässt.
Bungies technisches Vermächtnis im Looter-Shooter-Genre 🎮
Die Grafikengine von Destiny 2, basierend auf einer modifizierten Version von Bungies Tiger Engine, legte technische Grundlagen, die Titel wie Warframe beeinflussten. Sein Schießsystem, mit über Jahre verfeinerter Präzision und haptischem Feedback, setzte einen Industriestandard. Die Serverarchitektur, ausgelegt für flüssiges kooperatives Spielen und eine persistente Welt, bewies, dass es möglich ist, einen kompetitiven Shooter mit MMO-Elementen zu kombinieren. Bungies Abschied hinterlässt eine technische Lücke, die andere Studios, einschließlich Digital Extremes, mit eigenen Innovationen füllen müssen.
Mal sehen, wer die verwaisten Fans abbekommt 🚀
Mit Destiny 2 im Wartungsmodus suchen die Spieler ein neues Zuhause. Warframe, mit seinem Arsenal an absurden Waffen und Weltraum-Parkour, bietet sich als Kandidat an. Aber Vorsicht, nicht alles ist eitel Sonnenschein: Während du dich bei Destiny beschwert hast, dass die Gegner das gewünschte Gewehr nicht fallen ließen, wirst du dich bei Warframe beschweren, dass dein Raumschiff wie ein alter Haufen aussieht. Wenigstens wird die emotionale Leere mit stundenlangem Ressourcen-Farming gefüllt. Willkommen auf der Tenno-Seite, wo die Beute nie genug ist.