WAAM druckt ein hundertzehn Kilogramm schweres Stützteil für den Mastiff-Panzer in sechzig Stunden

26. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

NP Aerospace und das Digital Manufacturing Centre haben mittels WAAM die Aufhängungs- und Differentialhalterung des gepanzerten Fahrzeugs Mastiff gefertigt. Das 110 kg schwere Bauteil wurde in 60 Stunden ohne Formen gedruckt und fordert damit direkt das traditionelle Gießen und Schmieden heraus. Dieses Verfahren ermöglicht eine Reduzierung der Lieferzeiten um 50 % und eliminiert die Werkzeugkosten.

WAAM-Roboterarm, der Schicht für Schicht geschmolzenes Metall aufträgt, um eine 110 kg schwere Aufhängungs- und Differentialhalterung für ein gepanzertes Mastiff-Fahrzeug zu bauen, robotisches Schweißbrenner, der aktiv eine Metallraupe auf das wachsende Bauteil extrudiert, orange-glühendes Metall im Kontrast zur kalten, dunklen Stahlgrundplatte, keine sichtbare Form oder Gießausrüstung, digitale Fertigungszelle mit CNC-Portal und Industrieroboterarm im Hintergrund, technische Visualisierungsdarstellung, fotorealistische technische Wiedergabe, dramatische Werkstattbeleuchtung mit Funken und Hitzeflimmern, ultra-detaillierte mechanische Oberflächentextur, filmische Industrieszene

Lichtbogen-Drahtauftrag: Präzision ohne Werkzeug 🔧

Die WAAM-Technologie (Wire Arc Additive Manufacturing) baut Schichten aus geschmolzenem Metall mittels eines Lichtbogens und Drahtes auf, gesteuert von einem Roboterarm. Für die Mastiff-Halterung wurde eine hochfeste Stahllegierung verwendet. Das Ergebnis ist ein Strukturbauteil, das militärische Spezifikationen erfüllt, ohne die langen Herstellungszeiten für Formen oder Matrizen. Dies ermöglicht die Produktion kleiner Stückzahlen und die schnelle Iteration von Konstruktionen, was mit konventionellen Methoden nicht realisierbar ist.

Tschüss Formen: Das Gießen geht in den Pausenmodus ⏸️

Während traditionelle Gießer wochenlang auf eine Form warten, drückt man hier auf Drucken und hat nach 60 Stunden eine 110 Kilo schwere Halterung fertig. Allerdings sollte der Kaffee in der Maschine gut stark sein, denn ein fehlgeschlagener Druck nach 59 Stunden schmerzt mehr als ein Schlagloch auf dem Schießplatz. Aber hey, dafür gibt es ja schnelle Prototypen und den Panikknopf.