Die Stadtverwaltung von Valencia hat einen Weg gefunden, ihre Schulden für den Bau des Formel-1-Stadtkurses zu begleichen, ohne einen Euro aus der Stadtkasse zu bewegen. Das Stadtplanungsamt hat die Bauarbeiten an der Strecke, die als städtebaulich nützlich angesehen werden, auf 21,3 Millionen Euro geschätzt. Dieser Betrag wird den Eigentümern des PAI del Grao (Bebauungsplan) durch die Abtretung von Grundstücken in Rechnung gestellt, wodurch ein direkter Abfluss öffentlicher Mittel vermieden wird.
Wie der städtebauliche Ausgleich auf der Rennstrecke angewendet wird 🏗️
Der Mechanismus basiert auf der Betrachtung der Bauarbeiten an der Strecke als Erschließungskosten. Laut den Technikern haben Elemente wie die Asphaltierung, die Entwässerung oder die unterirdischen Leitungen einen tatsächlichen Nutzen für die Entwicklung des PAI. Indem diese Kosten den Grundstückseigentümern auferlegt werden, vermeidet die Stadtverwaltung eine direkte Auszahlung. Die Bewertung von 21,3 Millionen Euro wurde mittels eines Sachverständigengutachtens durchgeführt, das detailliert auflistet, welche Positionen nutzbar sind und welche nicht, und ein Ausgleichsmodell etabliert, das von anderen Gemeinden übernommen werden könnte.
Die F1 wird mit Grundstücken bezahlt, wie die Miete einer Wohnung 😅
Wer hätte den Eigentümern im Grao-Viertel gesagt, dass ihr Grundstück am Ende die Laune finanzieren würde, einen F1-Kurs zu bauen. Jetzt stellt sich heraus, dass der Asphalt von Kurve 4 eine städtebauliche Verbesserung ist und der Bordstein der Schikane eine Nachbarschaftsinfrastruktur. Als Nächstes wird das Siegerpodest als Kinderspielplatz und die Boxengasse als Anwohnerparkplatz zählen. Gut, dass die Stadtverwaltung nicht zahlt, sonst würden sie vielleicht sogar eine Bürgschaft verlangen.