Unreal Engine fünf malt die magisch-punkige Welt von Thick As Thieves

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Otherside Entertainment hat für seinen kommenden immersiven Simulator Thick As Thieves einen malerischen Ansatz gewählt. Um sich von der Sättigung des fotografischen Realismus zu lösen, lässt sich das Studio vom Stil Dishonoreds inspirieren, um eine magisch-punkige Ästhetik zu schaffen. Der Art Director Matt Moore weist darauf hin, dass die schottische Baronialarchitektur Edinburgs der kreative Funke war, mit ihren Türmchen und Gassen, die fast schon für Parkour und Einbrüche aus der Luft gemacht zu sein scheinen.

Eine Luftaufnahme schottischer Dächer mit spitzen Türmchen, magischen Laternen und einem schattenhaften Dieb, der zwischen dunstigen Gassen im magisch-punkigen Stil springt.

Eine fiktive Stadt, erschaffen mit Unreal Engine 5 🎨

Obwohl Edinburgh die anfängliche Inspiration war, entschied sich das Team, die fiktive Stadt Kilcairn zu erschaffen, um narrative Freiheit zu gewinnen. Die Handlung spielt in einer alternativen Zeitlinie des Jahres 1910, in der alte Magie mit Technologie der alten Welt koexistiert. Unreal Engine 5 erwies sich als Schlüssel, um diese unterschiedlichen Elemente zusammenzuführen. Die Engine ermöglicht die Integration dynamischer Beleuchtung und detaillierter Geometrie, ohne die Leistung zu opfern, und erschafft so eine lebendige Welt, die die malerische Übertreibung respektiert, ohne in visuelles Chaos zu verfallen.

Von Edinburgh nach Kilcairn: Warum der Umzug in eine andere Stadt 🏰

Letztendlich hat es seine Vorteile, eine Stadt von Grund auf neu zu erschaffen. Man vermeidet nicht nur die Beschwerden schottischer Touristen, weil man das Edinburgh Castle lila angemalt hat, sondern kann auch jede unmögliche Architektur rechtfertigen. Wenn in Kilcairn ein Dach über einer Gasse schwebt, dann, weil die Magie es hält, nicht weil der Stadtrat ein schlechtes Budget genehmigt hat. Außerdem kann einem dann niemand vorwerfen, Gaslaternen an Stellen aufgestellt zu haben, wo sie nicht hingehören. Kreative Freiheit, wie man so schön sagt.