Die Belegschaft des Nationalen Instituts für Darstellende Künste und Musik hat ihre entschiedene Ablehnung des Vorschlags des Kulturministeriums bekundet, die Einrichtung in eine Öffentlich-rechtliche Wirtschaftseinheit umzuwandeln. Sie verteidigen ihren Fortbestand als gestärkte, zu 100 % öffentliche Einrichtung, um die Förderung und Verbreitung der Künste zu gewährleisten. Sie beklagen, dass diese Maßnahme früheren Aussagen des Ministers widerspricht, und vertrauen darauf, dass die institutionelle Kohärenz wiederhergestellt wird.
Die Digitalisierung als Schlüssel in einem gestärkten öffentlichen Modell 🖥️
Die digitale Transformation des INAEM erfordert eine stabile öffentliche Struktur, die Investitionen in Kassensysteme, Streaming-Plattformen und digitale Archive von Aufführungen sicherstellt. Ein Modell der Öffentlich-rechtlichen Wirtschaftseinheit würde die wirtschaftliche Rentabilität über die kulturelle Zugänglichkeit stellen und die Implementierung offener technologischer Lösungen sowie die Interoperabilität mit anderen Institutionen erschweren. Der Erhalt als Einrichtung ermöglicht die Entwicklung digitaler Infrastrukturen, die auf den öffentlichen Dienst ausgerichtet sind, ohne den Druck, unmittelbare Einnahmen erzielen zu müssen, den eine Wirtschaftseinheit mit sich bringt.
Vom Ministerium zur Verwaltung: Das Buchstabenspiel des INAEM 🎭
Es ist merkwürdig, dass dasselbe Ministerium, das ein gestärktes INAEM versprach, es nun in eine Öffentlich-rechtliche Wirtschaftseinheit umwandeln will, was eher nach einem Sanitärunternehmen als nach einer Kultureinrichtung klingt. Die Arbeitnehmer befürchten, dass der nächste Schritt darin bestehen könnte, den Namen in INAEM AG zu ändern und einen Kundenschalter an der Kasse des Teatro de la Zarzuela zu installieren. In der Zwischenzeit bleibt das Vertrauen in die institutionelle Kohärenz bestehen, wie die Hoffnung, einen freien Sitzplatz bei der Premiere eines erfolgreichen Stücks zu finden.