Toyota beharrt auf Wasserstoff: Sturheit oder Zukunft?

07. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Während das Elektroauto Schlagzeilen macht, bleibt Toyota mit dem Mirai auf Wasserstoffkurs. Dieses Brennstoffzellenfahrzeug wandelt H2 in Strom um und stößt nur Wasserdampf aus. Die Marktrealität und die Infrastruktur werfen jedoch Fragen zu seiner tatsächlichen Machbarkeit für den leichten Personenverkehr auf.

Silberner Toyota Mirai fährt auf leerer Straße, mit einer Wolke aus reinem Wasserdampf. Im Hintergrund eine moderne, einsame Wasserstofftankstelle unter bewölktem Himmel.

Die komplexe Technik des Wasserstoffs als Kraftstoff ⚙️

Die Herstellung von grünem Wasserstoff erfordert Strom für die Elektrolyse, ein Prozess, der bei jedem Schritt Energie verliert. Die Speicherung erfordert Kryo- oder Hochdrucktanks, was das Fahrzeug verteuert. Zudem ist der Transport per LKW oder Pipeline aufgrund der hohen Flüchtigkeit teuer und gefährlich. Von jedem genutzten Kilowatt gelangt nur ein Bruchteil an die Räder des Mirai.

Der Masterplan: Auf dem Mars tanken, bevor es im eigenen Viertel möglich ist 🚀

Toyota scheint den Mirai für ein Netz von Wasserstofftankstellen zu entwerfen, das es noch nicht gibt. Es ist, als würde man eine Kaffeemaschine verkaufen, die nur funktioniert, wenn man in seinem Garten Kaffee anbaut. Währenddessen verbringen Brennstoffzellenfahrer mehr Zeit mit der Suche nach einer Tankmöglichkeit als mit dem Fahren. Zum Glück taugt der Wasserdampf wenigstens zum Gießen der Pflanzen des Nachbarn.