Netflix bringt The WONDERfools heraus, eine südkoreanische Serie, die das Chaos von The Boys mit der Leichtigkeit von The Incredibles mischt. Unter der Regie von Yoo In-sik und mit Park Eun-bin in der Hauptrolle, spielt die Handlung im Jahr 1999 während der Y2K-Hysterie und dreht sich um eine Gruppe gewöhnlicher Menschen. Nach einem Unfall erlangen sie Kräfte, mit denen sie nicht umzugehen wissen, was zu komischen Konflikten und Fragen darüber führt, was es bedeutet, ein Held zu sein, ohne eine Ahnung zu haben, wie man einer ist.
Eine Produktion, die auf praktische Effekte und digitale Nostalgie setzt 🎬
Die Serie verwendet eine visuelle Palette, die an die späten 90er Jahre erinnert, mit fluoreszierender Beleuchtung und CRT-Bildschirmen. Die Spezialeffekte bevorzugen praktische Methoden gegenüber CGI und verwenden Modelle und Animatronics für die absurdesten Kräfte, wie zum Beispiel eine Figur, die nur 30 Zentimeter schweben kann. Der Soundtrack mischt Techno der damaligen Zeit mit modernen Synthesizern. Das Drehbuch nutzt die Angst vor der Jahrtausendwende als Katalysator, ohne jedoch in komplexe wissenschaftliche Erklärungen zu verfallen: Der Unfall ist ein MacGuffin, der das Chaos rechtfertigt.
Die Heldengruppe, die nicht einmal eine Katze von einem Baum retten würde 🐱
Eun Chae-ni und ihre Freunde sind so unfähig, dass ihre erste Mission darin besteht, einen verlorenen Hund wiederzufinden, und sie dabei einen Supermarkt in Brand setzen. Ihre Kräfte sind lächerlich: Einer kann Gegenstände klebrig machen, ein anderer ist nur unsichtbar, wenn ihn niemand ansieht. Die Serie macht sich über die Idee des klassischen Helden lustig und zeigt, dass die Welt verloren ist, wenn man Superman sein soll, aber ein fauler Hypochonder ist. Zum Glück ist der Bösewicht auch nicht besonders klug.