The Ordinary hat Markup Marché eröffnet, einen Pop-up-Store, der Grundnahrungsmittel wie Avocados und Bananen zu Luxuspreisen verkauft. Eine Avocado kostet 302 Dollar und eine Banane 175,90 Dollar. Die Marke möchte aufdecken, wie Premium-Firmen ausgefeilte Sprache und auffällige Verpackungen nutzen, um Preise in die Höhe zu treiben, ohne in ihren Hautpflegeformeln einen echten Mehrwert zu bieten.
Der Marketing-Algorithmus: Wie Fachsprache den Preis in die Höhe treibt 🧠
Die Strategie von Markup Marché ahmt den Prozess nach, den viele Kosmetikmarken verfolgen. Zuerst werden gängigen Inhaltsstoffen komplexe Namen gegeben, wie fermentierter Fruchtextrakt anstelle von Essig. Dann werden Verpackungen mit matten Texturen und minimalistischer Typografie gestaltet. Schließlich werden Beschreibungen wie Technologie mit kontrollierter Freisetzung hinzugefügt, um einen Aufpreis zu rechtfertigen. The Ordinary demontiert dieses System, indem sie eine Avocado mit derselben Methode verkaufen: Sie nennen sie Persea americana, verkapselt in kontrollierter Atmosphäre.
Wie man eine Banane verkauft, als wäre sie ein Gesichtsserum 🍌
Stell dir vor, du kaufst eine Banane für 175 Dollar. Bei Markup Marché kommt sie mit einer Karte, auf der natürliche Kaliumquelle mit biologisch abbaubarer Textur steht. Das klingt nach einer Feuchtigkeitscreme, aber es ist eine Frucht, die in drei Tagen schwarz wird. Die Ironie ist, dass viele diese Argumentation kaufen würden, wenn sie von einer Luxusfirma stammte. The Ordinary zeigt, dass der Preis nicht den Inhalt widerspiegelt, sondern die Fähigkeit des Verkäufers, das Gewöhnliche mit schönen Worten zu verkleiden.