Der Oberste Gerichtshof hat das Königliche Dekret 662/2024 aufgehoben, das die Installation von schwimmenden Solarmodulen in staatlichen Stauseen regelte. Diese Verordnung zielte darauf ab, die Energiewende zu beschleunigen, ohne landwirtschaftliche Flächen zu beanspruchen, indem die Wasseroberfläche genutzt wird, um effizienter Strom zu erzeugen und die Verdunstung zu reduzieren. Die Gerichtsentscheidung lässt die Pläne der Regierung für 2030 in der Schwebe.
Technische Aspekte der schwimmenden Solarenergie in Stauseen ⚡
Die Technologie schwimmender Solarmodule, auch schwimmende Photovoltaik genannt, ermöglicht die Installation von Modulen auf Strukturen, die am Grund des Stausees verankert sind. Diese Systeme bieten einen thermischen Vorteil: Das Wasser kühlt die Module, was deren Effizienz im Vergleich zu Anlagen an Land um 5 % bis 10 % steigern kann. Darüber hinaus reduzieren sie die Wasserverdunstung, indem sie einen Teil der Oberfläche abdecken, und begrenzen das Algenwachstum, indem sie das Sonnenlicht blockieren. Ihr Einsatz erfordert jedoch Umweltverträglichkeitsstudien und die Kompatibilität mit Nutzungen wie Bewässerung oder Schifffahrt.
Spanien bevorzugt Ziegel statt Module auf dem Wasser 🏗️
Während der Oberste Gerichtshof Nein zu schwimmenden Modulen sagt, bauen wir weiterhin Golfplätze und Wohnsiedlungen auf fruchtbarem Land. Vielleicht war das Problem nicht die Technologie, sondern dass die Regierung eine Idee hatte, die keine Umwidmung von Grundstücken erforderte. Aber keine Sorge: Wir können die Module ja immer auf das Dach eines Politikers setzen, die werfen uns ohnehin genug Schatten. Allerdings: Nur nicht ans Wasser gehen, denn dann kommt die Dürre und wir können die Pools nicht mehr füllen.