SoftBank reduzierte seinen durch OpenAI-Aktien besicherten Margin-Kredit von 10 auf 6 Milliarden US-Dollar. Grund war die Zurückhaltung der Kreditgeber, die Aktien zum primären Bewertungswert von 852 Milliarden als Sicherheit zu akzeptieren. Diese Art der Finanzierung, die bei börsennotierten Unternehmen üblich ist, ist bei privaten Firmen wie OpenAI ungewöhnlich, da der Wert des Vermögenswerts vom Ermessen der Bank abhängt.
Bewertungstechnologie kollidiert mit Liquidität privater Aktien 💼
Margin-Kredite erfordern eine liquide Sicherheit mit einem klaren Marktpreis. Bei privaten Unternehmen wie OpenAI werden die Aktien nicht an der Börse gehandelt, was Banken dazu zwingt, ihren Wert auf der Grundlage von Finanzierungsrunden oder Sekundärtransaktionen zu schätzen. SoftBank bot die Aktien zum Preis der letzten Runde von 852 Milliarden an, aber die Kreditgeber gewährten Abschläge aufgrund mangelnder Liquidität. Die Kluft zwischen theoretischer und tatsächlicher Bewertung erzwang die Kürzung.
Kreditgeber bevorzugen Bargeld statt vom KI-Zukunftstraum zu träumen 💸
Die Banken betrachteten die OpenAI-Aktien und dachten: schöner Traum, aber besser zahlst du in bar. Es stellt sich heraus, dass die Akzeptanz eines privaten Unternehmens mit einem Papierwert von 852 Milliarden als Sicherheit so ist, als würde man einen Kredit mit einem Picasso-Gemälde aufnehmen: schön, aber schwer schnell zu verkaufen, falls die Zahlung ausfällt. SoftBank lernte, dass die Zukunft der künstlichen Intelligenz nicht so überzeugend ist wie klingende Münze.