Shin Itagaki: das visuelle Chaos, das das moderne Anime spaltet

09. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Shin Itagaki ist ein Regisseur, der gemischte Reaktionen hervorruft. Bekannt für seinen experimentellen Stil und den umstrittenen Einsatz von 3DCG, sind seine Werke wie Berserk (2016) und Teekyu ein ständiger visueller Rausch. Seine extremen Kamerabewegungen und die Mischung verschiedener Techniken zielen darauf ab, Konventionen zu durchbrechen, wenn auch nicht immer mit sauberen Ergebnissen.

Ein visueller Rausch aus chaotischen Linien, verzerrter Kamera und kaputtem 3DCG, zwischen Schatten und leuchtenden Farben im Itagaki-Stil.

3DCG und unmögliche Einstellungen: Itagakis Technik 🎬

Itagaki verwendet eine Kombination aus traditioneller Animation und 3DCG, die oft mit den Industriestandards kollidiert. In Berserk (2016) beispielsweise erzeugen abrupte Übergänge und erzwungene Kamerawinkel ein Gefühl der Instabilität. Sein Einsatz von CGI zielt nicht auf Realismus ab, sondern auf visuelle Wirkung, wenn auch auf Kosten einer fragwürdigen Flüssigkeit. Diese technische Herangehensweise, die Experimente über Korrektheit stellt, definiert sein persönliches Markenzeichen.

Wenn das CGI wie ein PS2-Spiel aussieht 🎮

Itagakis Berserk (2016) zu sehen, ist wie sich an diese nächtlichen Spielsessions mit einem Action-Spiel der 2000er zu erinnern: flache Texturen, steife Bewegungen und eine Kamera, die ein Eigenleben zu haben scheint. Aber hey, zumindest ist es nicht langweilig. Während andere Regisseure nach technischer Perfektion streben, scheint Itagaki sich zu fragen: und wenn wir Guts stattdessen wie eine Plastikpuppe aussehen lassen? Und das gelingt ihm.