Samsung T9 SSD: Der ultimative externe Speicher für 3D Workflows

21. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die neue Samsung T9 Portable SSD kommt auf den Markt und verspricht Geschwindigkeiten von bis zu 2.000 MB/s dank der USB 3.2 Gen 2x2-Schnittstelle. Für einen 3D-Profi, der es gewohnt ist, Projekte mit Dutzenden von Gigabyte zwischen Arbeitsstationen zu verschieben, ist diese Zahl verlockend. Aber Geschwindigkeit ist nicht alles; die physische Robustheit und die Kompatibilität mit Thunderbolt-Anschlüssen sind entscheidende Faktoren, die bestimmen, ob dieses Laufwerk ein brauchbares Werkzeug für den Alltag oder nur ein auffälliges Accessoire ist.

Schwarze Samsung T9 Portable SSD auf grauem Hintergrund mit USB-Kabeln und 3D-Workstation im Hintergrund

Technische Analyse: USB 3.2 Gen 2x2 vs. Thunderbolt in der Praxis ⚡

Der Hauptvorteil des T9 ist sein USB 3.2 Gen 2x2-Standard, der die Bandbreite eines standardmäßigen USB 3.2 Gen 2 verdoppelt. In synthetischen Benchmarks erreicht er die angekündigten 2.000 MB/s und übertrifft damit Laufwerke wie die T7 deutlich. In einem realen 3D-Workflow ist der Unterschied jedoch nuanciert. Beim Übertragen einer 50 GB großen Szene mit 8K-Texturen und dichten Meshes benötigt der T9 etwa 25 Sekunden für die Kopie. Ein Thunderbolt 3-Laufwerk (2.800 MB/s) würde dies in etwa 18 Sekunden erledigen. Die Lücke besteht, ist aber für die meisten Projekte nicht dramatisch. Der eigentliche Engpass ist oft die Lesegeschwindigkeit kleiner und fragmentierter Dateien, bei der sich der T9 solide verhält, wenn auch ohne die extrem niedrige Latenz einer internen NVMe-SSD. Beim Modellieren, wo Dateien einzeln geladen werden, ist der Unterschied kaum wahrnehmbar. Beim Rendern, wo massiv auf Asset-Bibliotheken zugegriffen wird, ist Thunderbolt weiterhin überlegen.

Robustheit und Feldeinsatz: Ist es dem 3D-Scanner gewachsen? 🛡️

Samsung hat den T9 so konzipiert, dass er Stürze aus bis zu 3 Metern übersteht, was für die Feldarbeit mit 3D-Scannern und Fotogrammetrie unerlässlich ist. Sein Gummigehäuse absorbiert Stöße, die eine herkömmliche Festplatte unbrauchbar machen würden. Allerdings fehlt eine IP-Zertifizierung für Wasser- oder Staubschutz, was ihn in Baustellenumgebungen oder im Freien mit Feinstaub anfällig macht. Für einen Feldarbeitsablauf ist es eine hervorragende Lösung, um Punktwolken und Scandaten von der Kamera oder dem Scanner zum Laptop zu transportieren, solange extreme Bedingungen vermieden werden. Meine abschließende Empfehlung: Es ist die ideale Wahl für den Modellierer, der Geschwindigkeit und robuste Portabilität benötigt, ohne den Aufpreis für Thunderbolt zu zahlen. Für den Renderer, der mit massiven Datensätzen direkt vom Laufwerk arbeitet, bleibt es rentabler, in ein Thunderbolt-Gehäuse mit einer internen NVMe-SSD zu investieren.

Angesichts der hohen Übertragungsgeschwindigkeiten des Samsung T9: Welche tatsächlichen Auswirkungen hat eine externe SSD wie diese auf die Verkürzung der Ladezeiten von Texturen und Assets in großen 3D-Projekten im Vergleich zu einer internen NVMe-SSD?

(PS: Deine CPU wird heißer als die Debatte zwischen Blender und Maya)