Carlos Sainz war der erste Pilot, der auf dem Asphalt der neuen Rennstrecke MADRING in Madrid fuhr, am Steuer eines Ford Mustang GT. Obwohl er die Pläne der Streckenführung monatelang studiert hatte, hielt Kurve 12, getauft auf den Namen La Monumental, eine gewaltige Überraschung für ihn bereit. Der Pilot gestand, dass er eine Überhöhung von 24 % erwartet hatte, aber feststellte, dass es sich zudem um eine blinde Kurve handelt, bei der der Ausgang erst sichtbar wird, wenn man sich bereits darin befindet.
Die technische Herausforderung einer blinden Kurve mit variabler Überhöhung 🏎️
La Monumental erfordert nicht nur Präzision aufgrund ihrer hohen Überhöhung von 24 %, sondern ihr Design als blinde Kurve fügt eine weitere Komplexitätsebene hinzu. Der Pilot muss dem Gedächtnis der Streckenführung und den vorherigen Referenzpunkten vertrauen, da der Ausgang bis zum letzten Moment verborgen bleibt. Diese Art von Geometrie, die Neigung und fehlende Sichtbarkeit kombiniert, zwingt zur Anpassung der Ideallinie und des Bremspunkts. Für die Ingenieure stellt dies eine Herausforderung bei der Abstimmung von Fahrwerk und Lenkung dar.
Sainz: Der Plan war einfach, die Kurve hat nicht gewarnt 😅
Sainz kam mit gemachter Hausaufgabe: studierte Pläne, auswendig gelernte Überhöhung und sogar ein Modell zu Hause. Aber Kurve 12, wie ein ungezogener Nachbar, hat ihn nicht gewarnt, dass sie blind ist. Jetzt weiß der Pilot, dass Rennstrecken, genau wie Menschen, Geheimnisse bewahren. Gut, dass er einen Mustang und keinen Kleinwagen fuhr, sonst hätte die Überraschung im Straßengraben geendet.