Rosa Cobo plädiert für die Abschaffung der Prostitution als männliche Gewalt

14. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Soziologin Rosa Cobo hielt einen Vortrag über Prostitution und Abolitionismus im 21. Jahrhundert und vertrat die Auffassung, dass diese Praxis weder Arbeit noch eine freie Wahl sei, sondern eine Form der Ausbeutung, die die Ungleichheit aufrechterhält. Cobo kritisierte die Diskurse, die diese Tätigkeit normalisieren, und wies darauf hin, dass sie Zuhältern und Freiern nützt. Sie forderte politische Maßnahmen, die die Kunden sanktionieren und Frauen echte Alternativen bieten.

Rosa Cobo, stehend vor einem Mikrofon, mit entschlossener Geste, auf ein Plakat zeigend, auf dem 'Abolición ya' steht.

Die dunkle Seite der Technologie im digitalen Menschenhandel 🌐

Die Technologie hat die Ausweitung der Prostitution über digitale Plattformen und Kleinanzeigen erleichtert, wo Algorithmen und anonyme Apps Freier mit Opfern von Menschenhandel verbinden. Diese Werkzeuge, die zur Optimierung von Transaktionen entwickelt wurden, umgehen oft rechtliche Kontrollen und erschweren die Identifizierung von Ausbeutungsnetzwerken. Cobo forderte, diese virtuellen Räume zu regulieren und verlangte, dass Technologieentwickler ethische Verantwortung übernehmen und sich nicht darauf beschränken, den Profit über die Menschenrechte zu stellen.

Wenn sexuelle Freiheit ein Meme mit Zuhälter ist 😅

Es scheint, als ob manche sexuelle Freiheit mit einem AliExpress-Angebotskatalog verwechseln. Rosa Cobo machte deutlich, Ausbeutung als Sexarbeit zu bezeichnen, ist, als würde man den, der Wasser verbrennt, einen Koch nennen. Inzwischen verkaufen Influencer in den sozialen Medien die Idee, dass Prostitution ermächtigend sei, genau dann, wenn der einzige Ermächtigte der Wohnungsbesitzer ist, der das Zimmer vermietet. Ironien des 21. Jahrhunderts: Die Prostitution abschaffen zu wollen, während der Algorithmus einem gerade eine Begleitungsanzeige vorschlägt.