Rocket Lab erreicht tausend in drei Dimensionen gedruckte Rutherford-Triebwerke

23. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Das kalifornische Unternehmen Rocket Lab hat die Herstellung seines 1.000. Rutherford-Triebwerks bekannt gegeben, ein Meilenstein, der den 3D-Druck als industriell nutzbares Verfahren für orbitale Raumflüge festigt. Dieses Triebwerk, das 2018 mit der Electron-Rakete debütierte, ist das erste seiner Art, das additive Fertigung und elektrische Pumpen nutzt, und zählt zu den am meisten produzierten Raketentriebwerken der Welt.

Rocket Lab assembly line scene, robotic arm placing a freshly printed Rutherford engine onto a testing stand, glowing copper combustion chamber and 3D-printed nozzle visible, electric turbopump wiring connected, blue plasma plume igniting during static fire, engineers monitoring real-time telemetry on holographic screens, metallic surfaces with industrial lighting, workshop floor with calibration tools nearby, cinematic engineering visualization, photorealistic, high contrast, sharp mechanical details, action of integration and test sequence, demonstrating additive manufacturing precision

Additive Fertigung und elektrische Pumpen als Standard 🚀

Der Rutherford, dessen Entwicklung 2013 begann, nutzt den 3D-Druck zur Herstellung seiner Hauptkomponenten, wodurch Teile und Montagezeiten reduziert werden. Sein elektrisches Pumpsystem, das von Batterien gespeist wird, macht komplexe Turbopumpen überflüssig. Mit tausend produzierten Einheiten in den Anlagen von Long Beach zeigt Rocket Lab, dass die additive Fertigung auf für die Luft- und Raumfahrtindustrie relevante Stückzahlen skaliert werden kann und in der Zuverlässigkeit mit traditionellen Methoden konkurriert.

Tausend Triebwerke und ein Drucker, der nicht ruht 🛠️

Während andere Hersteller schwitzen, um eine Handvoll Triebwerke pro Jahr zu montieren, hat Rocket Lab die Tausendermarke mit Teilen erreicht, die wie Tupperdosen aus einem Drucker kommen. Nicht, dass der Rutherford billig wäre, aber zumindest wissen sie jetzt, dass, wenn eines kaputtgeht, noch 999 andere im Regal warten. Allerdings müssen die Ingenieure der Konkurrenz ihre handgeschweißten Triebwerke wohl mit derselben Nostalgie betrachten, mit der man sich an Disketten erinnert.