Erneuerbare ohne Atomkraft: mehr Gas, Kohle und Paradoxien

14. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Wenn die stabile Kernenergie aus dem Energiemix verschwindet, können die erneuerbaren Energien das Netz nicht allein tragen. Die Unbeständigkeit von Sonne und Wind erfordert eine ständige Absicherung, und diese Absicherung erfolgt meist durch Gas- oder Kohlekraftwerke. Das Ergebnis ist ein System, das mehr CO₂ ausstößt als erwartet, trotz der installierten Solarpaneele und Windkraftanlagen.

Eine Landschaft mit Solarpaneelen und Windkraftanlagen unter einem bewölkten Himmel, während im Hintergrund zwei Kohleschlote und ein Gaskraftwerk rauchen.

Das technische Dilemma der fossilen Absicherung ⚡

Die Wind- und Solarenergieerzeugung hängt von wechselhaften Wetterbedingungen ab. Ohne eine Grundlastquelle wie die Kernenergie müssen die Betreiber Gaskraftwerke im GuD-Betrieb bereithalten, die innerhalb von Minuten starten können. Diese Kraftwerke arbeiten im Teillastbetrieb oder als Reserve, was ihre Effizienz verringert und die Emissionen pro kWh erhöht. Die Batteriespeicherung ist noch nicht ausreichend skalierbar, um Tage mit geringer erneuerbarer Produktion zu überbrücken.

Die ökologische Wende mit Kohle als Rückhalt 🔥

Es stellt sich heraus, dass man, um den Planeten zu retten, zuerst mehr Kohle verbrennen muss. Es ist, als wolle man abnehmen und bestelle vorsichtshalber eine doppelte Pizza. Regierungen schalten Kernkraftwerke aus politischen Gründen ab und zünden dann Gaskraftwerke an, damit die Ventilatoren nicht ausgehen. Die Logik ist tadellos: Wenn die Erneuerbaren versagen, dann soll das Kohlenstoffbudget brennen.