Am 30. April letzten Jahres verursachte ein Unfall auf der A-31 bei Monforte del Cid (Alicante) stundenlang erhebliche Staus und zähfließenden Verkehr. Glücklicherweise gab es keine Berichte über Schwerverletzte oder Todesfälle. Dennoch sind solche Vorfälle ideal, um fortgeschrittene Techniken der forensischen Dokumentation anzuwenden. Bei Foro3D analysieren wir, wie die 3D-Technologie es ermöglicht, den Unfallort zu rekonstruieren, um die Unfallursachen und die Dynamik des zusammengebrochenen Verkehrs zu klären.
Fotogrammetrie und LiDAR für die Analyse von Fahrbahnen 🚗
Die Dokumentation eines Unfalls wie dem auf der A-31 beginnt mit der Erfassung von Daten vor Ort. Mittels digitaler Fotogrammetrie werden Dutzende hochauflösender Bilder aus verschiedenen Winkeln aufgenommen, die sowohl die beteiligten Fahrzeuge als auch die Fahrbahn und die Beschilderung abdecken. Ergänzend erzeugt ein LiDAR-Scanner eine millimetergenaue Punktwolke der Umgebung und zeichnet die endgültige Position jedes Objekts auf. Dieses 3D-Modell ermöglicht es den Ermittlern, Bremswege zu messen, Vektorgeschwindigkeiten zu berechnen und die Flugbahnen vor dem Aufprall zu simulieren – alles ohne auf subjektive Zeugenaussagen angewiesen zu sein.
Lehren für die Verkehrssicherheit aus dem digitalen Modell 🛡️
Über die Klärung der Verantwortlichkeiten hinaus bietet die 3D-Rekonstruktion dieses Unfalls auf der A-31 ein wertvolles präventives Instrument. Durch die Analyse der Straßengeometrie, der Kurvenradien und der tatsächlichen Sichtverhältnisse zum Zeitpunkt des Unfalls können Ingenieure Unfallschwerpunkte oder Mängel in der Entwässerung und im Fahrbahnbelag identifizieren. Das digitale Modell wird so zu einem virtuellen Labor, in dem Verbesserungen getestet werden können, wie die Installation dynamischer Barrieren oder die Neupositionierung von Schildern, um die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Staus und Kollisionen auf diesem Abschnitt in Alicante zu verringern.
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