Der Hardware-Monitoring-Treiber HWMON für Raspberry Pi erhält ein bedeutendes Update. Ein neuer Patch, der an den hwmon-next-Zweig gesendet wurde, ermöglicht die Darstellung von Kern- und SDRAM-Spannungsmessungen auf ARM-Einplatinencomputern. Die Firmware des Boards stellt diese Messwerte bereit, die nun über die üblichen sysfs-Schnittstellen in den Linux-Benutzerraum propagiert werden, was den Zugriff auf präzise Systemdaten erleichtert.
Technische Details des Patches in hwmon-next 🛠️
Der Patch fügt Unterstützung zum Auslesen von Kernspannungen (vcore) und mehreren SDRAM-Spannungen direkt von der Raspberry Pi-Firmware hinzu. Diese Messungen werden in das HWMON-Subsystem des Linux-Kernels integriert, sodass Anwendungen und Skripte über standardmäßige sysfs-Dateien darauf zugreifen können. Dies macht externe Tools oder manuelle Firmware-Abfragen überflüssig. Der Treiber kann nun Daten wie vcore, sdram_v, sdram_i und sdram_p bereitstellen und bietet so eine umfassendere Überwachung für Entwickler und Enthusiasten.
Von der Himbeere zum digitalen Voltmeter 🔌
Jetzt wirst du wissen, ob dein Raspberry Pi genug Saft bekommt, oder ob er, wie ein Teenager, mitten in der Aufgabe einschläft, weil die Spannung fehlt. Mit diesen Daten weißt du genau, wann du dieses generische Netzteil, das du auf einem Flohmarkt gekauft hast, ausschimpfen musst. Allerdings solltest du nicht erwarten, dass das Board dir den Gefallen tut, deinen Blutdruck zu messen, wenn du die Werte siehst.