Project RX: Nexon Games technischer Sprung zum 3D-Anime mit Unreal Engine fünf

28. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Nexon Games, das Studio hinter dem erfolgreichen Blue Archive, hat technische Details zu seinem neuen Projekt, Project: RX, enthüllt. Dieser Titel soll die Barriere zwischen traditionellem 3D-Rendering und 2D-Animation durchbrechen und nutzt Unreal Engine 5 als Basis. Das Team hat sich für eine Pipeline entschieden, die Maya für das Charakter-Modeling, Photoshop für die stilisierten Texturen und das leistungsstarke Partikelsystem Niagara kombiniert, um eine Ästhetik wie aus einem Animationsfilm in Echtzeit zu erreichen.

Screenshot von Project RX, der einen 3D-Anime-Charakter mit lebendiger Beleuchtung und Niagara-Partikeln zeigt

Technische Pipeline: Von Maya zu Niagara in Echtzeit 🎨

Der Produktionsablauf von Project: RX erbt die Philosophie von Blue Archive, jedoch mit höheren grafischen Anforderungen. Die Assets werden in Maya modelliert, wobei klare Silhouetten und Anime-Proportionen priorisiert werden. Die Texturen werden in Photoshop handbemalt, um Cel-Shading zu imitieren und fotografischen Realismus zu vermeiden. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Grafikengine: Das Team nutzt das Niagara-Partikelsystem von UE5, um Effekte wie Lichtblitze, magische Funken und Umgebungsstaub zu simulieren – Schlüsselelemente, um die Welt zum Leben zu erwecken. Die Beleuchtung wird mit Lumen gesteuert, aber es wird ein flacher Farbfilter erzwungen, um die visuelle Konsistenz des 2D-Stils zu wahren – ein Prozess, der eine Feinabstimmung der Materialien erfordert, um das plastikartige Aussehen zu vermeiden.

Das Rendering-Dilemma: Wie weit soll die 2D-Imitation gehen? 🤔

Project: RX wirft eine wiederkehrende Frage in der Entwicklung von Anime-Spielen auf: Wie schafft man es, dass sich ein 3D-Modell wie eine Zeichentrickfigur anfühlt, ohne die Immersion zu opfern? Nexon Games scheint sich für einen Mittelweg entschieden zu haben, indem es 3D für die Kamera und die Tiefenschärfe nutzt, aber Nachbearbeitungseffekte anwendet, die Linien verzerren und die Farbsättigung erhöhen. Während der Einsatz von Niagara eine Detailtiefe bietet, die traditionelles 2D nicht bieten kann, wird die wahre Herausforderung darin bestehen, diese filmische Flüssigkeit beizubehalten, ohne dass die Leistung auf aktuellen Konsolen darunter leidet.

Wie Nexon Games den 2D-Visualstil von Blue Archive in eine 3D-Echtzeitumgebung mit Unreal Engine 5 adaptiert hat, ohne die Anime-Essenz in Project RX zu verlieren

(PS: Ein Spieleentwickler ist jemand, der 1000 Stunden damit verbringt, ein Spiel zu machen, das die Leute in 2 Stunden durchspielen)