Mondstaub: vom Tierfutter zum Astronautenfieber

17. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Als Apollo 11 zurückkehrte, suchte die NASA nicht nur nach Gestein. Um biologische Risiken auszuschließen, verfütterten sie Mondstaub an Wachteln, Garnelen und Kakerlaken. Der einzige Todesfall war eine Gruppe Guppy-Fische, aber die Autopsie ergab, dass sie an Dämpfen eines verschütteten Desinfektionsmittels starben, nicht am Regolith. Das Urteil war klar: Der Mond war steril und sicher für das irdische Leben. 🌙

Ein Labor mit Mondstaub auf einem Tisch, neben Aquarien mit Guppys und Kakerlaken in Glasbehältern.

Die technische Seite des Mondregoliths 🔬

Mondstaub ist ein abrasives Material, das aus Silikaten, Glas und Mineralien wie Ilmenit besteht. Sein Ursprung liegt in Einschlägen von Mikrometeoriten, die das Gestein in scharfe Partikel zertrümmern. Obwohl das Experiment von 1969 zeigte, dass es keine Krankheitserreger enthielt, berichteten die Astronauten von Apollo 17 über Symptome ähnlich dem Heuschnupfen beim Einatmen. Das Einatmen dieser Partikel kann Lungenreizungen und Augenschäden verursachen, was die Entwicklung fortschrittlicher Filtersysteme für zukünftige Missionen erforderlich macht.

Mondmenü: Das Essen, das (fast) niemanden tötete 🍽️

Die NASA bot ihren Tieren ein Luxusbankett: sterilisierten Mondstaub, unsterilisierten Mondstaub und sogar Laufstege über das Material. Die Wachteln und Kakerlaken verschlangen es ohne Murren, während die Garnelen und Austern überlebten, um davon zu erzählen. Nur die Guppys beschlossen, kollektiven Selbstmord zu begehen, aber es stellte sich als Reinigungsunfall heraus. Niemand fragte sie, ob sie Mondwasser bevorzugten. Am Ende erwies sich der Staub als gefährlicher für Menschen als für eine Kakerlake.