Stellantis hat bestätigt, dass sein Werk in Saragossa ein neues Elektrofahrzeug von Opel produzieren wird, das auf einer Plattform des chinesischen Unternehmens Leapmotor basiert. Die Entscheidung stärkt die Allianz zwischen beiden Unternehmen, die bereits die Montage des elektrischen SUV B10 von Leapmotor im selben Werk ab dem kommenden Herbst vorsieht. Die Produktion in Spanien zielt darauf ab, Kosten zu optimieren und die Markteinführung von erschwinglichen Elektromodellen auf dem europäischen Markt zu beschleunigen.
Leapmotor-Plattform: Das chinesische Skelett des neuen Opel 🚗
Der neue Opel wird die modulare Architektur von Leapmotor nutzen, die für kompakte Elektrofahrzeuge ausgelegt ist. Diese Plattform ermöglicht die Integration von Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) und Elektromotoren mit Permanentmagneten, mit Reichweiten von rund 400 Kilometern im WLTP-Zyklus. Das Werk in Saragossa wird seine Montagelinien anpassen, um diese Komponenten zu montieren und dabei die europäische Fertigungsqualität beizubehalten. Stellantis erwartet, durch die gemeinsame Nutzung von Teilen mit dem Leapmotor B10 Entwicklungszeiten und Produktionskosten zu reduzieren.
Der Opel, der chinesisch geboren wird, aber in Aragonien aufwächst 🇪🇸
Also werden wir jetzt einen Opel mit chinesischer DNA haben, der in Saragossa aufwächst und deutsch gekleidet ist. Eine regelrechte automobilistische Mischung, die Puristen erfreuen wird. Währenddessen verfeinern die Ingenieure in Rüsselsheim das Design, und die von Leapmotor fragen sich, ob das Blitz-Logo auf einem von ihnen selbst entworfenen Chassis gut aussehen wird. Wichtig ist, dass das Auto günstig wird, auch wenn man dafür halb Europa und einen Teil Asiens durchqueren muss.