Oak Ridge gewinnt Preis für nuklearen Dreidimensionaldruck

03. May 2026 Publicado | Traducido del español

Das Oak Ridge National Laboratory (ORNL) des US-Energieministeriums hat den SME Aubin Award 2026 erhalten. Die Auszeichnung würdigt seine Arbeit mit 3D-Druck zur Herstellung von Kernkomponenten. Die Technik verspricht, Zeitpläne und Kosten in einem Sektor zu reduzieren, in dem Präzision keine Fehler zulässt. Die additive Fertigung betritt damit ein Terrain, das von extremer Sicherheit beherrscht wird.

Ein im 3D-Druck gefertigtes Kernbauteil leuchtet blau, mit sichtbaren Metallschichten, vor einem technischen Laborhintergrund mit LED-Leuchten und Kontrollbildschirmen.

Additive Fertigung für radioaktive Umgebungen 🛡️

ORNL hat 3D-Druckverfahren mit Materialien wie Edelstahl und Nickellegierungen entwickelt. Diese Komponenten sind für Reaktoren und Sicherheitsbehälter bestimmt. Die Technologie ermöglicht komplexe Geometrien, die mit herkömmlicher Zerspanung nicht erreichbar sind. Zudem reduziert sie die Anzahl der Schweißnähte, Schwachstellen in Kernstrukturen. Die Qualitätskontrolle umfasst Computertomographie und zerstörungsfreie Prüfungen. Ziel ist es, Teile für den Einsatz in aktiven Kraftwerken zu zertifizieren.

3D-Drucker, jetzt auch Nuklear-Klempner 🔧

Die Vorstellung, dass ein 3D-Drucker Teile für einen Reaktor herstellen kann, klingt nach Science-Fiction. Aber Oak Ridge hat es geschafft, und obendrein einen Preis gewonnen. Jetzt fehlt nur noch, dass jemand eine strahlungsresistente Kaffeetasse druckt. In der Zwischenzeit feiern die Ingenieure, dass der 3D-Druck nicht mehr nur für die Herstellung von Plastik-Schlüsselanhängern da ist. Die nukleare Zukunft wird Schicht für Schicht gebaut, und ohne Filament-Staus.