Nutzer günstiger 3D-Drucker kennen das Problem gut: raue Oberflächen und unscharfe Details, verursacht durch unkontrollierte Lichtstreuung. Eine neue doppelseitige Kollimationsfolie verspricht, dies zu beheben. Das Material, das auf die Ausrichtung des Projektorstrahls ausgelegt ist, reduziert Oberflächenfehler und verbessert die Schärfe der Teile, ohne dass die Maschine gewechselt werden muss.
Wie die optische Korrektur im 3D-Druck funktioniert
Die Folie wirkt wie ein Richtungsfilter, der den Austrittswinkel des Lichts begrenzt. Durch die Anordnung von zwei Seiten mit ausgerichteten Mikrostrukturen wird verhindert, dass die Strahlen in unerwünschte Bereiche des Harzes streuen. Dies reduziert seitliches Ausbluten und verformte Schichten. Das Ergebnis sind Teile mit schärferen Kanten und weniger Wellen. Das System wird zwischen der Lichtquelle und der Wanne installiert und ist mit den meisten LCD- und DLP-Druckern der unteren Preisklasse kompatibel.
Schluss mit Teilen, die aussehen wie angebissene Kekse
Endlich kannst du mit deinen Miniaturen prahlen, ohne dass sie aussehen, als hätte ein schlecht sehendes Nagetier daran geknabbert. Die neue Folie verwandelt deinen 200-Euro-Drucker zwar nicht in eine Industriemaschine, aber zumindest wirst du verhindern, dass die Arme deiner Figuren wirken, als wären sie mit einem Hammer gemeißelt worden. Allerdings: Wenn du Laborergebnisse mit Supermarktharz erwartest, solltest du vielleicht deine Erwartungen zusammen mit dem Preis des Filaments herunterschrauben.