Die 3D-Technologie kann die Personalarbeit revolutionieren, indem sie Jobsimulationen ermöglicht. Ein klares Beispiel: die Bewertung eines Kandidaten für eine Fabrikarbeiterstelle mithilfe eines digitalen Zwillings der Werkstatt. Anstatt nach seiner Erfahrung zu fragen, wird er gebeten, virtuelle Aufgaben auszuführen. Benötigt werden Programme wie Unity, Blender und VR-Plattformen wie VIVE Business.
Körperscan und Avatare zur Bewertung von Ergonomie und Soft Skills 🧑💼
Mit 3D-Scannern wie dem Artec Eva kann die Personalabteilung die Körperform des Mitarbeiters erfassen und maßgeschneiderte Arbeitsplätze entwerfen. Für Soft Skills generieren Plattformen wie Talespin oder Mursion Avatare, die in Echtzeit reagieren. Der Kandidat verhandelt mit einem virtuellen Kunden, während Sensoren seine Stimmlage und Gesten messen. Alles wird in Analyse-Dashboards festgehalten, wodurch Verzerrungen im traditionellen Vorstellungsgespräch reduziert werden.
Wenn der Chef zu einer Low-Poly-Figur wird 😂
Der Spaß beginnt, wenn der Personalleiter einen hochauflösenden Avatar seiner selbst für die Vorstellungsgespräche verlangt. Es stellt sich heraus, dass der 3D-Scanner sein entspanntes Gesicht erfasst hat, das wie ein Videospiel-Troll aus den 90ern aussieht. Nun sieht jeder Kandidat seinen zukünftigen Chef mit Knetmasse-Texturen blinzeln. Der Kandidat weiß zwar nicht, ob er lachen oder weglaufen soll, aber das Vorstellungsgespräch ist zumindest unvergesslich.