Ab dem 20. Mai 2026 beginnt Meta mit der Entlassung von 8.000 Mitarbeitern, 10 % seiner Belegschaft, im Rahmen der größten Umstrukturierung seit 2023. Die Maßnahme erfolgt im selben Quartal, in dem das Unternehmen Rekordumsätze von 56,31 Milliarden US-Dollar meldete, ein Anstieg von 33 % gegenüber dem Vorjahr. Die Kürzungen betreffen Reality Labs, Facebook, Personalwesen, Vertrieb und globale Operationen, insgesamt 14.000 gestrichene Positionen, da 6.000 offene Stellen nicht besetzt werden.
Reality Labs und die Kosten der Metaverse-Wette 💸
Die Abteilung für virtuelle und erweiterte Realität, Reality Labs, steht im Fokus der Anpassung. Obwohl Meta Milliarden in diesen Sektor investiert, bleiben die finanziellen Ergebnisse aus: Die operativen Verluste der Einheit übersteigen 15 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Die Entlassungen in diesem Bereich zielen darauf ab, Ausgaben für Hardware und Software zu reduzieren, während das Unternehmen generative künstliche Intelligenz als neue Einnahmequelle priorisiert. Die Umstrukturierung betrifft auch Ingenieursteams bei Facebook, die verkleinert werden, um sich auf Produkte mit höherer Rendite zu konzentrieren.
Entlassungen mit Bonus: Das Drama der Rentabilität 😅
Das Kuriosum an diesem Fall ist, dass Meta Mitarbeiter entlässt, während es mehr Geld verdient als je zuvor. Die Unternehmenslogik besagt, dass man agil sein muss, aber die Entlassung von 10 % der Belegschaft bei Rekordumsätzen klingt eher nach Schönheitschirurgie als nach Notwendigkeit. Die Betroffenen gehen mit Abfindung, während Mark Zuckerberg sich die Hände reibt über das Metaverse, das noch nicht abhebt. Die Botschaft ist klar: Im Silicon Valley retten dich selbst gute Ergebnisse nicht vor der Guillotine.