Mercedes und Volkswagen erwägen die Herstellung von Rüstungsgütern in Europa

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die steigenden Militärausgaben in Europa haben eine Tür geöffnet, die für die deutsche Automobilindustrie scheinbar verschlossen war. Der CEO von Mercedes, Ola Källenius, hat erklärt, dass das Unternehmen einen Einstieg in die Rüstungsindustrie für machbar hält, sofern das Geschäft rentabel sei. Volkswagen wiederum sucht ebenfalls die Annäherung an diesen Sektor und sieht in Militäraufträgen eine Chance für industrielles Wachstum.

Mercedes-Benz und Volkswagen Militäringenieure arbeiten in einer Industriehalle zusammen, Prozess der Anpassung einer automobilen Montagelinie für die Montage von taktischen Fahrzeugpanzerungen, Roboterschweißarme verstärken ein Chassis mit ballistischer Legierung, Verteidigungskomponenten gestapelt neben Teilen von Militärdieselmotoren, holografische Bildschirme zeigen technische Waffenschemata, blaue LED-Leuchten über dem Werkstattboden, Kräne heben ein Turmmodul an, Hochsicherheitsumgebung, hyperrealistischer Kinostil, dramatische Beleuchtung, detaillierte Metalltexturen, technische Industrierenderung.

Luxusfahrgestelle für moderne Verteidigungssysteme 🛡️

Die Anpassung von Automobilproduktionslinien an militärische Komponenten ist technisch keine Neuheit. Die deutschen Werke verfügen bereits über die Kapazität, Präzisionsteile, Antriebssysteme und leichte Panzerungen herzustellen. Mercedes könnte seine Erfahrung mit Hochleistungsdieselmotoren und Bordsystemen einbringen. Volkswagen könnte mit seiner industriellen Größe taktische Fahrzeuge oder Komponenten für Drohnen produzieren. Der Schlüssel liegt in der Umrüstung von Montagelinien, ohne die zivile Effizienz zu verlieren.

Vom Airbag zur Rakete, eine Frage der Margen 💰

Es ist kurios zu sehen, wie Mercedes vom Verkauf von Luxusautos zur Erwägung der Herstellung von Kampfpanzern übergeht. Ich nehme an, der Airbag wird dann ein Raketenabwehrsystem und der Kofferraum ein optionaler Granatwerfer sein. Källenius sagt, sie würden nur einsteigen, wenn es rentabel sei, was darauf hindeutet, dass der Verkauf von Panzern besser aussieht als der von Elektroautos. Bei diesen Margen könnte selbst der Aschenbecher der S-Klasse mit einem Zielfernrohr kommen.