Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und des Paul Scherrer Instituts (PSI) haben mithilfe künstlicher Intelligenz die erste europäische Landschaftsqualitätskarte entwickelt. Die Studie, die die Spannung zwischen dem Ausbau von Windparks und dem Schutz landschaftlicher Schönheit analysiert, verarbeitete über 200.000 von Nutzern in Großbritannien bewertete Bilder, um ein maschinelles Lernmodell zu trainieren, das die Faktoren identifizieren kann, die natürliche Schönheit definieren.
Maschinelles Lernen und Visualisierung georäumlicher Daten 🌍
Das KI-Modell identifizierte Schlüsselmuster wie Gletscher- und Felsgelände, Nähe zu Gewässern und das Vorhandensein von Sonnenlicht als entscheidende Faktoren für die visuelle Attraktivität. Die Daten wurden in ein geografisches Informationssystem (GIS) integriert, um eine interaktive dreidimensionale Karte Europas zu erstellen. Diese Darstellung ermöglicht die Überlagerung von Datenebenen: einerseits die Gebiete mit hohem landschaftlichem Wert und andererseits die optimalen Flächen für die Installation von Windkraftanlagen basierend auf technischen Kriterien wie Windgeschwindigkeit und Zugänglichkeit. Das Ergebnis ist ein wissenschaftliches Visualisierungswerkzeug, das die Konfliktpunkte im Raum grafisch darstellt.
Das Dilemma der Energiewende in 3D ⚡
Durch die Überlagerung beider Datenebenen im 3D-Modell stellten die Forscher fest, dass viele Regionen mit hoher Landschaftsqualität mit idealen Standorten für Windkraftanlagen zusammenfallen. Diese Visualisierung quantifiziert den Konflikt nicht nur, sondern macht ihn für Stadtplaner und Umweltschützer greifbar. Die Karte wird so zu einer Informationsressource, die hilft, die Komplexität der Kombination von Energienachhaltigkeit mit ästhetischer Bewahrung zu verstehen, und bietet eine visuelle Grundlage für fundierte Debatten über Raumplanung.
Welche 3D-Visualisierungstechniken verwendeten die Forscher der ETH und des PSI, um den Konflikt zwischen der visuellen Wirkung von Windparks und dem Schutz natürlicher Landschaften in ihrer Europakarte darzustellen?
(PS: Die Strömungsphysik zur Simulation des Ozeans ist wie das Meer: unberechenbar und einem geht immer der RAM aus)