Lynxter druckt medizinisches Silikon und verabschiedet sich von Formen

28. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der 3D-Druck von medizinischem Silikon war aufgrund seiner Viskosität und Aushärtung schon immer eine Herausforderung. Lynxter, ein französischer Hersteller, hat es geschafft, dieses inerte und langlebige Material zu verarbeiten und damit teure Formen überflüssig zu machen. Dies verspricht, die Produktion von Geräten für klinische Umgebungen zu verbilligen und zu beschleunigen und eröffnet neue Möglichkeiten in der Fertigung auf Abruf.

industrial robotic arm depositing translucent medical-grade silicone onto a 3D printer bed, layer-by-layer extrusion process forming a complex biocompatible implant, no visible molds or casting tools nearby, computer monitor displaying real-time print parameters, clean white laboratory environment with sterile instruments, cinematic engineering visualization, bright clinical lighting, photorealistic material rendering, silicone surface reflecting soft LED light, detailed nozzle and print head mechanics, medical device prototype emerging mid-print, action of additive manufacturing replacing traditional molding

Zwei Plattformen für ein widerspenstiges Material 🛠️

Lynxter bietet zwei Ansätze. Die modulare Plattform verfügt über austauschbare Druckköpfe, die einen Materialwechsel ohne manuellen Eingriff ermöglichen – ideal für das Prototyping. Die zweite, auf Silikon spezialisierte Plattform integriert ein wasserlösliches Stützsystem, um komplexe Geometrien zu schaffen, die mit herkömmlichen Formen unmöglich sind. Beide arbeiten mit zweikomponentigem LSR-Silikon, einem Material, das eine präzise Temperatur- und Druckkontrolle erfordert, um Fehler zu vermeiden.

Silikon, das Material, das seine Form nicht mehr braucht 🧪

Bisher bedeutete die Herstellung eines Silikonteils für ein Krankenhaus, eine Stahlform zu bestellen und Wochen zu warten. Lynxter bietet an, das Teil in Stunden zu drucken, ohne Form und mit weniger Papierkram. Der einzige Nachteil: Wenn der Drucker versagt, kann man niemandem die Schuld geben außer der Software. Wenigstens muss man seinem Chef nicht mehr erklären, warum die neue Form wie ein 500-Euro-Briefbeschwerer aussieht.