Live Nation Spanien und die Fundación ONCE präsentieren ein neues Modell, um Konzerte inklusiver zu gestalten. Nach einem Jahr Arbeit mit Fokusgruppen und Nutzeranalysen diente die Aullidos Tour von Fito y Fitipaldis als Testfeld. 258 Freiwillige kümmerten sich um mehr als 1.500 Menschen mit Behinderungen und zeigten, dass die größte Barriere nicht physisch, sondern informativ ist.
Angewandte Technologie: Navilens und BeMyVega beseitigen die vorherige Unsicherheit 🎵
Das Projekt integriert Werkzeuge wie Navilens, das Menschen mit Sehbehinderungen mittels Farbcodes führt, und BeMyVega, einen digitalen Assistenten zur Orientierung im Veranstaltungsort. Angepasste Beschilderung und intuitiverer Ticketkauf reduzieren die vorherige Angst. Die Schulung des Personals war entscheidend: Konkrete Fragen beantworten zu können, verhinderte, dass fehlende Informationen zu einer unsichtbaren Mauer wurden. Das Ziel ist strukturell, nicht punktuell.
Das größte Hindernis war nicht der Zaun, sondern nicht zu wissen, wo die Toilette ist 🚻
Es stellt sich heraus, dass das Drama nicht der Mangel an Rampen war, sondern die Unsicherheit, anzukommen und keine Ahnung zu haben, wo der Eingang ist. 1.500 Menschen wurden betreut und die häufigste Beschwerde war: Niemand hat mir gesagt, wie ich hinkomme. Gut, dass man jetzt mit Navilens den Notausgang schneller findet als die Schlange am Bierstand. Denn ja, Barrierefreiheit ist ernst, aber Humor hilft auch, die mentale Hürde zu senken.