Im Becken von Pamplona ist es einem Weinbau-Restaurierungsprojekt gelungen, die Rebsorte Berués zurückzubringen, eine historische Traube, die als nahezu ausgestorben galt. Diese Initiative konzentriert sich auf die Rettung einheimischer Sorten, die an das lokale Klima und den Boden angepasst sind, und gibt der Region ein genetisches Erbe zurück, das für immer verloren schien.
Genetische Analyse und Mikrovinifikation zur Zertifizierung der Rebsorte 🍇
Der Prozess umfasste die Identifizierung überlebender Rebstöcke in alten Weinbergen mittels molekularer Marker, gefolgt von ihrer Vermehrung im Gewächshaus. Es wurden kontrollierte Mikrovinifikationen durchgeführt, um das phenolische und aromatische Profil der Berués zu bewerten. Die vorläufigen Ergebnisse zeigen eine Traube mit guter Säure und weichen Tanninen, ideal für kurz gereifte Weine. Der nächste Schritt ist die Ausweitung der Anbaufläche und die Eintragung der Sorte in das offizielle Register.
Die Berués kehrt ins Leben zurück, aber ohne Autogramme zu geben 🍷
Nachdem sie jahrzehntelang zwischen Brombeersträuchern und Vergessenheit versteckt war, hat die Berués beschlossen, genau dann wieder aufzutauchen, wenn der Weinmarkt nach Geschichten mit Zugkraft sucht. Jetzt gilt es, die Sommeliers davon zu überzeugen, dass es sich nicht um eine vorübergehende Mode handelt, sondern um eine alte Bekannte, die aus dem Ruhestand zurückgekehrt ist. Allerdings hat die Traube weder Tantiemen noch Interviews verlangt, nur ein wenig Erde und dass man sie nicht mit der Grenache verwechselt.