EU begräbt REACH-Überprüfung: Giftige Chemikalien gewinnen die Oberhand

05. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Europäische Kommission hat das Handtuch bei der Reform der REACH-Verordnung geworfen, die vor sechs Jahren als Teil des Green Deals versprochen wurde. Die chemische Industrie übte starken Druck aus, argumentierte mit Wettbewerbsverlusten, und ihre Lobbyarbeit hat es geschafft, die Beschränkung gefährlicher Stoffe in Verbraucherprodukten zu stoppen. Ein umweltpolitischer Rückschlag, der die Belastung durch alltägliche Giftstoffe ungelöst lässt.

Eine rauchende Industrieruine, mit giftigen Fässern, die als REACH gekennzeichnet sind, zerdrückt einen grünen Trieb des Green Deals.

Die technischen Kosten, nicht in sichere Materialien zu investieren 💀

Der Vorschlag zielte darauf ab, die Entwicklung weniger schädlicher chemischer Alternativen durch strengere Bewertungskriterien zu fördern. Ohne die Überarbeitung werden Sektoren wie die Unterhaltungselektronik oder die Kunststoffindustrie weiterhin Verbindungen wie Phthalate oder halogenierte Flammschutzmittel verwenden. Das Fehlen eines ehrgeizigen Regulierungsrahmens verlangsamt die Investitionen in Forschung und Entwicklung für nachhaltige Ersatzstoffe und lässt die Tür für langfristige Gesundheitsrisiken offen.

Brüssel: Besser bekanntes Gift als unbekanntes Grün 🤡

Dass die Europäische Kommission aus Angst, die chemische Industrie zu verärgern, zurückweicht, hat schon eine gewisse Ironie. Es stellt sich heraus, dass der Schutz der Bürger vor krebserregenden Substanzen in ihren Sofas oder Spielzeugen weniger Priorität hatte als das Lächeln eines BASF-Managers. Wenn das nächste Mal jemand nach neuem Plastik riecht, soll er wissen, dass es der Duft der sich verflüchtigenden europäischen Umweltambitionen ist.