Die neue Gesundheitsgesetzgebung priorisiert das Öffentliche und schließt die Tür für private Verwaltung

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der Ministerrat verabschiedet heute den Gesetzesentwurf zur Integrität des nationalen Gesundheitssystems. Die Norm zielt darauf ab, den universellen und gleichberechtigten Charakter des Gesundheitswesens zu stärken, wobei die direkte öffentliche Verwaltung priorisiert wird. Sie hebt die Gesetzgebung aus den späten Neunzigerjahren auf, die den Eintritt großer privater Gruppen in öffentliche Einrichtungen ermöglichte – ein Modell, das mit stärkerer Fragmentierung und Ungleichheiten bei den Gesundheitsergebnissen verbunden ist.

Ein Minister unterzeichnet ein Gesetz vor dem Hintergrund der öffentlichen Gesundheitsversorgung, während sich eine Tür mit dem Schild 'Private Verwaltung' schließt.

Umkehrung von Modellen und technologische Grenzen im Gesundheitsmanagement 🏥

Das neue Gesetz definiert die direkte Verwaltung als prioritär und schränkt die indirekte Verwaltung auf Ausnahmefälle ein. Sie wird nur dann erlaubt sein, wenn die direkte Leistungserbringung nicht durchführbar ist und Nachhaltigkeits-, Effizienz- und Qualitätsanforderungen erfüllt werden. In der Praxis bedeutet dies, dass die Informationssysteme und digitalen Plattformen des öffentlichen Gesundheitswesens neu gestaltet werden müssen, um Zentren zu integrieren, die in die öffentliche Verwaltung zurückkehren, Abhängigkeiten von privater Software zu beseitigen und die Interoperabilität zwischen den Autonomen Gemeinschaften zu gewährleisten.

Abschied von den Konzertierten: Das Gesundheitswesen kehrt nach Hause (und ins Gesetzblatt) zurück ☕

Die privaten Gruppen, die öffentliche Krankenhäuser verwalteten, müssen ihre Koffer packen. Allerdings mit dem Kündigungsschreiben in Form eines Gesetzes. In der Zwischenzeit verabschiedet die Regierung auch Kredite für Agrarversicherungen und Bildungsprogramme, falls jemand dachte, das Gesundheitswesen sei die einzige offene Baustelle. Jetzt fehlt nur noch, dass die Zentren, die ins Öffentliche zurückkehren, auch kostenloses WLAN und ordentliche Kaffeemaschinen beinhalten.