Die 3D-Technologie kann die Arbeit von Callcenter-Agenten optimieren, indem sie physische Werkzeuge schafft, die deren Ergonomie und Effizienz verbessern. Ein klares Beispiel sind personalisierte Halterungen für Headsets oder Handgelenkauflagen, die im 3D-Druck hergestellt werden. Für deren Design benötigt man Software wie Blender oder Tinkercad und einen FDM-Drucker mit PLA-Filament. Dies reduziert Verletzungen und ermöglicht die Anpassung des Arbeitsplatzes an jeden einzelnen Mitarbeiter.
3D-Modellierung für Arbeitsplatz-Zubehör 🖥️
Der Prozess beginnt mit der Vermessung des Arbeitsbereichs und der Bedürfnisse des Callcenter-Agenten. Mit Programmen wie Fusion 360 oder FreeCAD wird eine Halterung für den Monitor oder ein Kabelorganizer entworfen. Anschließend wird die STL-Datei in einen Slicer wie Cura oder PrusaSlicer exportiert, um den G-Code zu generieren. Der Druckvorgang dauert je nach Größe zwischen 2 und 6 Stunden. Das Ergebnis ist ein maßgeschneidertes Zubehörteil, das es nicht im Handel gibt und weniger als 5 Euro an Material kostet.
Das Drama der Callcenter und ihre Folterstühle 🪑
Denn ja, wir alle wissen, dass der Callcenter-Stuhl so aussieht, als wäre er von einem Sadisten mit einem Abschluss in inverser Ergonomie entworfen worden. Mit dem 3D-Druck kannst du dir eine Fußstütze herstellen, die nicht nach zwei Tagen kaputtgeht, oder eine Handyhalterung, die einen Schildkrötenhals vermeidet. Aber klar, drucke keine Replik deines Chefs zum Üben fürs Zielscheibenschießen: Auch wenn es therapeutisch ist, die Personalabteilung wird das nicht gutheißen.