Die 3D-Drucktechnik als Verbündeter des modernen Sommeliers

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die 3D-Technologie hält Einzug in die Weinkunde, um praktische Probleme zu lösen. Ein klares Beispiel: die Herstellung personalisierter Bierdeckel mit geometrischen Formen, die verschütteten Wein zur Mitte leiten und Flecken auf Tischdecken vermeiden. Es werden auch Ständer für Dekanter oder taktile Braille-Etiketten für inklusive Weinproben gedruckt. Die benötigten Programme sind Fusion 360 für parametrisches Design und Cura zum Slicen der Dateien.

Detaillierte Beschreibung (80-120 Zeichen):  
Geometrischer, 3D-gedruckter Bierdeckel leitet Wein auf weißer Tischdecke zur Mitte. Daneben ein Ständer für einen Dekanter und ein Braille-Etikett.

Design von Accessoires mit millimetergenauer Präzision 🍷

Um einen Glashalter zu erstellen, der das Wackeln während des Service verhindert, wird in Fusion 360 mit digitalen Abdrücken des Glasfußes modelliert. Toleranzen von 0,2 mm werden für einen festen Sitz eingestellt. Anschließend werden in Cura Parameter wie Schichthöhe (0,12 mm) und Füllung (20% mit Wabenmuster) konfiguriert, um Festigkeit und Gewicht zu optimieren. Das ideale Material ist PLA, aufgrund seiner Steifigkeit und des geringen Geruchs, um eine Kontamination der Weine zu vermeiden. Die resultierende STL-Datei wird auf einem Ender 3 oder ähnlichem gedruckt.

Wenn der Drucker das Weinglas ersetzt 🖨️

Klar, man könnte denken, dass ein Korken und etwas Klebeband ausreichen. Aber nein: Jetzt drucken wir ein artikuliertes Weinglas, das laut Hersteller Noten von roten Früchten erkennt. In Wirklichkeit erkennt es nur das heiße Plastik des Hotends. Aber hey, es macht sich sehr gut auf Instagram. Während der traditionelle Sommelier am Wein riecht, zeigst du ein gedrucktes Teil, das wie ein Roboter-Oktopus aussieht. Der Wein schmeckt gleich, aber die Präsentation ist eine andere Liga.