Die Kuppel der Escuelas Pías ersteht neu, ohne dass das Gerüst sie berührt

26. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Kuppel der Kirche der Escuelas Pías in Valencia, die zweitgrößte Spaniens mit 16.000 blauen Ziegeln, hat nach einer mit dem Europa Nostra-Preis ausgezeichneten Sanierung ihren Glanz zurückgewonnen. Das Projekt vermied es, die Struktur auf der fragilen Kuppel abzustützen, um einen Einsturz zu verhindern, und kombinierte moderne Techniken mit traditionellem Handwerk.

Sanierung einer großen, mit blauen Kacheln gedeckten Kirchenkuppel, der zweitgrößten Spaniens, mit 16.000 Keramikfliesen, komplexes Gerüstsystem, das von externen Stützen hängt, ohne die Kuppeloberfläche zu berühren, Arbeiter in Gurten, die beschädigte Azulejo-Fliesen mit traditionellen Handwerkzeugen sorgfältig ersetzen, moderne Laserscanner auf Stativen zur Messung von Strukturverformungen, um die Kuppel herum positionierte Arbeitsplattformen, blaue und weiße geometrische Fliesenmuster, die restauriert werden, dramatisches Sonnenlicht, das Schatten durch das Gerüst wirft, fotorealistische Architektur-Restaurierungsszene, filmische Weitwinkelansicht, die die gesamte Kuppelkrümmung zeigt, technische Ingenieursvisualisierung, präzises Handwerk in Aktion

Ein freitragendes Gerüst, das keine einzige Kachel berührt 🏗️

Der technische Schlüssel war ein freitragendes Gerüst, das am Tambour der Kuppel verankert war, ohne Druck auf ihre Schale auszuüben. Dieses System ermöglichte es den Restauratoren, von außen und innen zu arbeiten, zerbrochene Ziegel zu ersetzen und Risse mit Kalkmörtel zu reparieren. Es wurde ein leichtes Metallgerüst verwendet, das Stück für Stück abgebaut wurde, um die Stabilität einer Struktur zu gewährleisten, die jahrzehntelang durch Undichtigkeiten und Verformungen bedroht war.

Das Gerüst, das nicht schwitzte, aber die Arbeiter schon 😅

Während die Maurer sich bei der Restaurierung die Haut abarbeiteten, blieb das Gerüst fest, ohne sich auf die Kuppel zu stützen. Einige Anwohner dachten, es handele sich um eine moderne Kunstinstallation, aber nein: Es war nur reine Ingenieurskunst. Das Beste ist, dass die Kuppel jetzt imposant dasteht und die Gerüste nun ein anderes historisches Gebäude belästigen.