Jorge Martín lieferte im MotoGP-Sprint in Frankreich eine der brutalsten Aufholjagden der Saison ab. Der Aprilia-Pilot startete von Platz acht und legte eine erste Runde nach Lehrbuch hin, um sich an die Spitze zu setzen. Sein Tempo und die Reifenverwaltung auf dem kalten Asphalt von Le Mans waren der Schlüssel zum Sieg im Kurzrennen des GP von Frankreich. 🏁
Der technische Schlüssel: das Holeshot-System und die Verwaltung des Hinterreifens 🔧
Martíns Sprung war kein Glück. Aprilia hat am Holeshot-Startsystem gearbeitet, das eine überlegene Anfangsbeschleunigung ermöglicht. Darüber hinaus zeigte die RS-GP auf den langsamen Kurven der französischen Strecke eine hervorragende Traktion, sodass Martín seine Rivalen überholen konnte, ohne den Hinterreifen zu überlasten. Sein aggressiver, aber präziser Bremsstil verschaffte ihm einen Vorteil beim Bremsen in Kurve 8, einem entscheidenden Punkt für Überholmanöver.
Martíns erste Runde oder wie man sieben Fahrer überholt, ohne sich die Haare zu verwuscheln 😂
Während einige noch den Startknopf suchten, hatte Martín bereits einen Kaffee gemacht, die Zeitung gelesen und das halbe Feld überholt. Ihn vom achten auf den ersten Platz in weniger als drei Kurven fahren zu sehen, war wie einem Kind in einem Leihkart zuzusehen: Alle anderen schienen mit angezogener Handbremse zu fahren. Wenn er so weitermacht, bekommt er bald eine eigene VIP-Spur am Start.