Das Institut für Rebe und Wein von Kastilien-La Mancha (IVICAM) organisierte in Tomelloso ein Expertentreffen, um zu analysieren, wie sich der Klimawandel auf die Weinberge auswirkt. Extreme Temperaturen, anhaltende Dürren und frühere Weinlesen sind die größten Herausforderungen, die den traditionellen Weinbau in der Region auf die Probe stellen.
Technologie und Anpassung angesichts eines unberechenbaren Klimas 🌱
Die Spezialisten diskutierten über Werkzeuge wie Feuchtigkeitssensoren, Drohnen zur Überwachung von Wasserstress und dürreresistente Unterlagsreben. Es wurden auch Versuche mit Begrünung zur Senkung der Bodentemperatur und Präzisionsbewässerungssysteme vorgestellt. Ziel ist es, die Traubenqualität zu erhalten, ohne den Wasserverbrauch in einer Region zu erhöhen, in der jeder Tropfen zählt.
Die Traube kommt früher, der Winzer kommt zu spät 🍇
Wenn das so weitergeht, beginnen die Weinlesen im Juli und die Trauben wollen im August Urlaub machen. Die Experten schlagen vor, früher aufzustehen, aber der Weinberg hat keinen Wecker. In der Zwischenzeit schauen die Bauern zum Himmel: Früher beteten sie um Regen, jetzt um eine Wolke, die kein Hagelsturm ist. Der Wein, das versprechen sie, wird intensiver und knapper sein – wie die Einfälle mancher Politiker.