Irland untersucht Meta wegen Dark Patterns bei Instagram und Facebook

07. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die irische Medienaufsichtsbehörde hat eine Untersuchung gegen Meta, den Mutterkonzern von Facebook und Instagram, wegen der Verwendung von Dark Patterns im Webdesign eingeleitet. Es besteht der Verdacht, dass das Unternehmen Oberflächentricks einsetzt, um Nutzer zur Preisgabe persönlicher Daten oder zur Annahme personalisierter Feeds zu zwingen, indem es klare Optionen in komplexen Menüs verbirgt.

Illustration eines Telefons mit Instagram und Facebook, umgeben von verworrenen Menüs und versteckten Pfeilen, die zur Preisgabe persönlicher Daten zwingen, mit einem Überwachungsauge im Hintergrund.

Designtechniken, die den Nutzer verwirren 🧩

Die Untersuchung konzentriert sich darauf, wie Meta den Wechsel zwischen einem personalisierten und einem chronologischen Feed erschwert. Zu den Dark Patterns gehören Menüs mit redundanten Optionen, irreführende Schaltflächen und das Zurücksetzen der Einstellungen beim Schließen der App. Angesichts der Komplexität akzeptiert der Nutzer schließlich die Standardoption. Diese Praktiken verstoßen gegen die in der EU festgelegten Transparenz- und Einwilligungsregeln.

Meta, der Zauberer, der deine Optionen verschwinden lässt 🎩

Es scheint, als hätte Meta Houdini für seine Menüs engagiert: Die Option, deinen Feed in chronologischer Reihenfolge zu sehen, verschwindet wie durch Zauberei. Wenn du sie doch findest, versteckt sie sich beim Schließen der App wieder, wie bei einem digitalen Versteckspiel. Am Ende gibt der Nutzer auf und akzeptiert den personalisierten Feed, denkend: Egal, ich mag es ja, zu sehen, was sie wollen, dass ich sehe.