Die Robotik erfordert funktionale Prototypen in kurzer Zeit. Die additive Fertigung ermöglicht es Ingenieuren, in Stunden vom CAD-Modell zu einem mechanischen Bauteil zu gelangen. Dies beschleunigt die Validierung von Greifern, Gelenken oder Sensoren vor der Serienfertigung. Ein klares Beispiel ist das Design eines kundenspezifischen Endeffektors für eine Montagelinie, der bereits am Tag nach seiner Konstruktion getestet wird.
Wichtige Programme zur Simulation und Fertigung von Robotikteilen 🤖
Der typische Arbeitsablauf kombiniert Fusion 360 oder SolidWorks für die parametrische Modellierung von Komponenten. Zur Simulation von Spannungen und Verformungen werden ANSYS oder das Simulationsmodul von SolidWorks verwendet. Die Vorbereitung des Drucks übernehmen Ultimaker Cura oder PrusaSlicer. All dies ermöglicht den Druck mit Materialien wie PETG oder verstärktem Nylon, die gegen zyklische Belastungen in leichten Roboterarmen beständig sind.
Wenn der Roboter sich selbst druckt (und Urlaub beantragt) 😅
Es kommt der Punkt, an dem der Ingenieur, stolz auf seine Schöpfung, den Roboter programmiert, das frisch gedruckte Teil aufzunehmen und an einen anderen Ort zu legen. Das Problem entsteht, wenn der Roboter mit seiner millimetergenauen Präzision beschließt, dass die Druckstütze ein lästiges Hindernis ist, und sie zerdrückt. Da wird einem klar, dass ein Kraftsensor fehlt oder, noch besser, eine Pausentaste, damit die Maschine keine existenziellen Entscheidungen trifft.