Die Bildungsgemeinschaft des IES Joan Fuster in Sueca sieht sich mit einem weiteren administrativen Rückschlag konfrontiert. Die Regionalregierung für Bildung hat die Einführung des Ausbildungsgangs für Technische Fachkräfte in der Krankenpflegehilfe (TCAE) abgelehnt, eine Forderung, die aufgrund des Bedarfs an medizinischem Personal in der Region als gerechtfertigt galt. Die mangelnde Transparenz bei den Entscheidungskriterien hat bei Lehrkräften und Schülern Unmut und ein Gefühl der Ohnmacht ausgelöst.
Die digitale Akte: Ein Verwaltungswerkzeug, das die Intransparenz nicht löst 📋
Die Regionalregierung nutzt das Bildungsverwaltungssystem ITACA zur Bearbeitung dieser Anträge. Diese Software zentralisiert Daten zu Anmeldungen, Schüler-Lehrer-Verhältnissen und Ressourcen der Einrichtungen. Die Ablehnung des TCAE-Zyklus am IES Joan Fuster zeigt jedoch die Grenzen der Plattform auf, wenn die Entscheidungskriterien nicht öffentlich gemacht werden. Das System ermöglicht die Erstellung von Berichten, aber das Fehlen einer externen Prüfung oder eines klaren Kommunikationskanals lässt die Einrichtungen ohne die Möglichkeit, den Verwaltungsbescheid zu überprüfen oder zu verstehen.
Die Regionalregierung setzt auf Ausbildung auf dem Papier 🤷
Während das öffentliche Gesundheitswesen dringend mehr Krankenpflegehelfer fordert, scheint die Regionalregierung eine unfehlbare Formel gefunden zu haben: die Ablehnung der Ausbildungsgänge mit der höchsten Arbeitsmarktnachfrage. Anstatt Fachkräfte auszubilden, um Krankheitsausfälle und Pensionierungen zu kompensieren, wird lieber das Mysterium bewahrt. Vielleicht bieten sie im nächsten Schuljahr einen Kurs in Management administrativer Unsicherheit an, der zumindest helfen würde zu verstehen, wie diese Entscheidungen getroffen werden.