Harvard druckt künstliche Muskeln mit einem rotierenden Dreidimensionaldrucker

13. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Forscher der Harvard University haben eine 3D-Drucktechnik entwickelt, die weiche Filamente herstellt, die sich bei Erwärmung biegen, verdrehen oder zusammenziehen können. Diese Filamente fungieren als künstliche Muskeln und eröffnen neue Möglichkeiten für die weiche Robotik und medizinische Geräte. Die Methode, genannt multimaterialieller Rotations-3D-Druck, ermöglicht es, die Verformung des Materials während der Herstellung zu programmieren.

Rotations-3D-Drucker von Harvard erzeugt weiche Filamente, die sich bei Erwärmung biegen und künstliche Muskeln für Robotik simulieren.

Rotierende Düse schreibt die Verformung in das Filament 🔧

Die Technik extrudiert zwei Materialien Seite an Seite durch eine rotierende Düse: ein aktives Flüssigkristall-Elastomer, das sich bei Hitze zusammenzieht, und ein passives Elastomer, das stabil bleibt. Durch die Rotation der Düse entsteht eine helikale molekulare Ausrichtung im 100 Mikrometer dicken Filament. Dies programmiert seine Bewegung ohne weitere Schritte. Die Filamente wurden bereits verwendet, um temperaturempfindliche Filter und Greifer zu bauen, die beim Erhitzen Gegenstände ergreifen.

Druckermuskeln: Das Fitnessstudio ist nicht mehr nötig 💪

Endlich eine Technik, die Muskeln ohne Schwitzen und Gewichteheben verspricht. Diese Filamente biegen sich von selbst, wenn man nur einen Föhn in die Nähe hält. Allerdings: Erwarte nicht, damit dein Sofa anzuheben – vorerst können sie nur kleine Gegenstände greifen. Aber hey, um den Kühlschrank zu öffnen, ohne vom Sofa aufzustehen, ist das ein vielversprechender Fortschritt. Allerdings: Wenn dein Partner dich um Hilfe beim Möbelrücken bittet, sag einfach, du wartest auf Version 2.0.