Lewis Hamilton hat erneut seine Debütsaison 2007 thematisiert, als er sich den Boxenplatz bei McLaren mit Fernando Alonso teilte. In einem Interview vor dem Großen Preis von Kanada versicherte der Brite, dass das Team dem Spanier eine bevorzugte Behandlung zukommen ließ. Laut Hamilton konnte Alonso seine Treibstoffladung für Qualifying und Rennen frei wählen, während er sich doppelt anstrengen musste, um ihn zu überholen. Eine Aussage, die alte Spannungen im Rennstall aus Woking neu entfacht.
Das Gewicht des Treibstoffs in der Strategie von 2007 ⛽
In jener Saison war die Treibstoffmenge ein entscheidender Faktor in der Rennstrategie. Die Teams legten die Ladung für jeden Fahrer fest, was direkt die Leistung im Qualifying und das Renntempo beeinflusste. Hamilton weist darauf hin, dass Alonso die Freiheit hatte, seine Treibstoffstrategie zu wählen, während ihm eine feste Ladung auferlegt wurde. Dieser Unterschied, so der Brite, zwang ihn dazu, einen aggressiveren Fahrstil zu entwickeln, um ein Auto zu kompensieren, das nicht auf seinen Stil optimiert war. Reifenmanagement und Verbrauch waren daher eine zusätzliche Herausforderung.
Der Treibstoff der Zwietracht 🔥
Kurz gesagt, Hamilton musste nicht nur Alonso schlagen, sondern auch die Ingenieure von McLaren, die dem Spanier offenbar das Degustationsmenü und ihm das Tagesgericht gaben. Während der eine seine Benzindosis wie einen Kaffee bestellte, musste der andere mit dem auskommen, was ihm in den Tank gefüllt wurde. Und wenn er dann gewann, sagten die Leute, es läge am guten Auto. Es fehlte nur noch, dass sich jetzt herausstellt, dass das Benzin ein Handicap war und Alonso dank des vollständigen Menüs gewann.