General Motors hat in Kalifornien einer Zahlung von 12,75 Millionen Dollar zugestimmt, um eine Klage beizulegen, die dem Unternehmen vorwarf, Informationen über Fahrgewohnheiten an Versicherungsgesellschaften verkauft zu haben. Die Praxis, die Fahrer von Fahrzeugen mit dem OnStar-System betraf, soll es Versicherern ermöglicht haben, Prämien ohne ausdrückliche Zustimmung der Nutzer anzupassen.
OnStar und das Geschäft mit Echtzeit-Standortdaten 🚗
Das OnStar-System, das in Millionen von GM-Fahrzeugen vorhanden ist, sammelt Daten zu Standort, Geschwindigkeit und Bremsverhalten. Gemäß der Vereinbarung darf das Unternehmen diese Informationen fünf Jahre lang nicht an Datenmakler verkaufen. Darüber hinaus können kalifornische Fahrer die Erfassung von Standortdaten deaktivieren. Der Fall zeigt, wie Automobilhersteller mit den Informationen, die Nutzer beim Fahren generieren, zusätzliche Einnahmen erzielen können, ohne dass diese davon wissen.
Dein Auto verrät dich: Die Versicherung weiß, ob du bremst oder beschleunigst ⚠️
Stell dir vor, dein Auto ist ein Spitzel auf vier Rädern. Während du denkst, OnStar hilft dir nur bei der Navigation, flüstert es den Versicherern ins Ohr, ob du ein ruhiger Fahrer oder ein Kamikaze bist. Zum Glück kannst du dem System in Kalifornien jetzt den Mund stopfen. Allerdings, außerhalb des Bundesstaates wird dein Auto weiterhin mehr Redefluss haben als ein Gebrauchtwagenverkäufer.