Bei einem kürzlichen Schwimmwettkampf hat die Zeit von 20,81 Sekunden des Schwimmers Gkolomeev über 50 Meter Freistil für Kontroversen gesorgt. Die Aufnahmen des Rennens zeigen, dass seine Uhr anhielt, bevor er die Wand berührte, was auf eine Manipulation der Zeitmessung hindeutet. Hinzu kommen Anschuldigungen wegen angeblichen Dopings und der Verwendung einer verbotenen Badehose, Tatsachen, die die Integrität des Events in Frage stellen und eine Debatte über die Praktiken im Sport eröffnen.
Digitale Zeitmessung: Technologie, die versagt oder absichtlich versagt 🏊
Moderne Zeitmesssysteme verwenden Berührungssensoren an der Wand und Hochfrequenzsignale, um den finalen Wandkontakt zu erfassen. Im Fall von Gkolomeev deutet der vorzeitige Stopp der Uhr auf eine mögliche manuelle Störung oder einen Synchronisationsfehler der Paneele hin. Die Differenz zwischen der angezeigten und der tatsächlichen Zeit, selbst wenn es nur Hundertstelsekunden sind, kann Platzierungen verändern. Um Betrug zu verhindern, ist ein Protokoll zur Kreuzverifikation mit 1000-fps-Video und redundanten Aufzeichnungen erforderlich – etwas, das hier offenbar nicht angewendet wurde.
Wunder-Badehose und Pausen-Uhr: Das Ausstattungspaket des modernen Schwimmers 🤿
Es scheint, dass Gkolomeev nicht nur gewinnen, sondern dies auch mit Stil tun wollte: eine Badehose, die der Verband verboten hat, eine Uhr, die sich vor der Wand eine Pause gönnt, und obendrein ein angeblicher chemischer Cocktail für zusätzlichen Antrieb. Mit dieser Ausrüstung würde selbst eine Schwimmnudel olympisch wirken. Als Nächstes zeigt die Stoppuhr 19 Sekunden an, weil der Schwimmer vor dem Anschlag noch einen Kaffee bestellt hat. Zumindest ist der Wettkampf nicht mehr langweilig.