Zwillinge aus digitaler Welt und hybride Fertigung: der LASERTEC 65 DED 2

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Ankunft des LASERTEC 65 DED hybrid 2 von DMG MORI UK markiert einen Meilenstein in der Konvergenz von additiver Fertigung und digitalen Zwillingen. Durch die Integration von gerichteter Energieabscheidung, 5-Achs-Bearbeitung und 3D-Scannen in einer einzigen Plattform ermöglicht dieses System die Erstellung präziser virtueller Nachbildungen von Metallkomponenten. Der Schlüssel liegt in seiner Fähigkeit, während des gesamten Prozesses Maßdaten mit einer Genauigkeit von 4 Mikrometern zu erfassen.

LASERTEC 65 DED hybrid 2 von DMG MORI UK, digitaler Zwilling und hybride additive Fertigung

Simulation und Echtzeit-Überwachung des DED-Prozesses 🔧

Der digitale Zwilling eines im LASERTEC 65 DED hybrid 2 gefertigten Bauteils ist keine einfache statische Darstellung. Die Integration des 3D-Scannens und der VCS-Complete-Technologie ermöglicht es, ein virtuelles Modell mit Echtzeit-Messdaten zu versorgen. Dies ist entscheidend für die Simulation des thermischen und mechanischen Verhaltens des Materials während der Abscheidung. Ingenieure können Verformungen, Eigenspannungen und die Qualität der metallurgischen Verbindung vorhersagen, bevor ein Fehler auftritt, und so Reparatur- und Beschichtungsstrategien für harte Materialien direkt aus der digitalen Umgebung optimieren.

Von der vorausschauenden Reparatur zum regenerativen Design 🔄

Die Fähigkeit, Werkstücke mit einem Durchmesser von bis zu 840 mm und einem um 170 % größeren Bauvolumen als sein Vorgänger aufzunehmen, erweitert die Reichweite digitaler Zwillinge. Nun ist es möglich, einen vollständigen digitalen Lebenslauf einer verschlissenen Komponente zu erstellen – vom ersten Scan über die Beschichtungsapplikation bis zur abschließenden Fräsbearbeitung. Dies verwandelt die Reparatur in einen vorausschauenden Prozess, bei dem das virtuelle Modell den optimalen Pfad für Abscheidung und Bearbeitung vorgibt und so den Kreislauf zwischen ursprünglichem Design und physischer Regeneration der Komponente schließt.

Wie kann ein digitaler Zwilling die hybriden Fertigungsparameter des LASERTEC 65 DED 2 in Echtzeit optimieren, um Fehler bei der Materialabscheidung zu vermeiden?

(PS: Mein digitaler Zwilling ist gerade in einer Besprechung, während ich hier modelle. Also bin ich technisch gesehen an zwei Orten gleichzeitig.)