Die dreißigste Ausgabe der FMX 2026 schreitet in Stuttgart kräftig voran. Der zweite Tag hielt eine dynamische Atmosphäre mit vollen Sälen und hochkarätigen Workshops aufrecht. SideFX ist zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit geworden und widmet Houdini zwei Tage. Studios wie RISE, Guerrilla VFX und Union VFX teilen ihre Workflows, während Adobe, Foundry und Chaos ihre Präsenz verstärken. Autodesk, Unreal und Blender wirken zurückhaltender.
Houdini und die prozedurale Effizienz in VFX-Workflows 🔥
Die Präsentationen von SideFX haben die Diskussion über die Optimierung von Pipelines in den Mittelpunkt gerückt. RISE zeigte, wie man groß angelegte Fluidsimulationen mit benutzerdefinierten Nodes handhabt und Renderzeiten reduziert. Guerrilla VFX stellte sein System zur prozeduralen Umgebungsgenerierung vor, das Houdini mit Game-Engines integriert. Union VFX wiederum hob die Verwendung von VEX zur Automatisierung sich wiederholender Aufgaben hervor. Der praktische Ansatz dieser Vorträge bot auf reale Projekte anwendbare Lösungen, ohne große technische Spielereien.
Autodesk und Blender: Statisten auf der FMX-Party 😅
Während Houdini den Applaus und die vollen Säle erntet, scheinen Autodesk und Blender zum Sightseeing nach Stuttgart gekommen zu sein. Ihre Stände wirken so still, dass die Besucher sogar fragten, ob sie Pause hätten. Blender, mit seiner lauten Community im Internet, beschränkt sich hier darauf, Aufkleber zu verteilen. Autodesk hingegen scheint seine Kräfte für die Zeit zu sparen, in der Maya nicht mehr der Elefant im Raum ist.