Ferrari hat ein Dutzend Namen beim italienischen Patentamt eingetragen, darunter 12Cilindri MM Aperta und 12Cilindri GTO. Ersterer deutet auf ein Cabriolet hin, das von der Mille Miglia inspiriert ist, während letzterer an den legendären 250 GTO erinnert. Dies geschieht nach der Markteinführung des Luce, dem ersten Elektroauto des Unternehmens, obwohl die Marke versichert, dass Verbrenner und Hybride weiterhin ihre Verkäufe dominieren werden. Der Schachzug könnte auf Sondereditionen hindeuten oder lediglich dem Schutz der Namen dienen.
Der V12-Motor als technische Basis der neuen Bezeichnungen 🏎️
Die Nomenklatur 12Cilindri verweist direkt auf den 6,5-Liter-Saug-V12-Motor, der bereits das 12Cilindri Coupé mit 830 PS antreibt. Die GTO-Variante würde, falls sie realisiert wird, Anpassungen an Ansaugung, Abgas und Motorsteuerung erhalten, um die Leistung zu steigern und das Gewicht zu reduzieren. Das Suffix MM Aperta wiederum deutet auf ein versenkbares Dach und eine spezifische Abstimmung für offene Straßen hin. Ferrari nutzt diese Eintragungen als rechtliche Strategie, doch die Geschichte zeigt, dass wenn ein Name wie GTO auftaucht, in der Regel ein Hochleistungsmodell folgt.
Das Patentamt, der neue Träumehändler 😅
Ferrari registriert Namen, wie man Sammelkarten in ein Album klebt: für alle Fälle. Der 12Cilindri GTO klingt nach Legende, aber auch danach, dass jemand in Maranello stundenlang gegoogelt hat, ob die Domain noch frei ist. Währenddessen kommt der elektrische Luce auf den Markt und die Leute fragen weiterhin, ob der nächste V12 der letzte sein wird. Wenn das so weitergeht, werden die Anwälte von Ferrari mehr Kilometer auf dem Papier haben als die Autos auf der Straße.