Chuck Beaver, ehemaliger Produzent von Electronic Arts, hat darauf hingewiesen, dass Batman: Arkham Asylum die perfekte Vorlage für ein James-Bond-Videospiel darstellt. Nachdem er die 007-Lizenz verloren und den Erfolg des Rocksteady-Titels beobachtet hatte, kam Beaver zu dem Schluss, dass der Kampf-, Schleich- und Erzählansatz des Dunklen Ritters perfekt zum Geheimagenten passt. Seinen Aussagen zufolge ist Bond im Wesentlichen Batman, nur ohne Umhang und Kapuze.
Freier Kampf und Schleichmechanik als spielerische Basis 🎮
Der Vergleich ist kein Zufall. Arkham Asylum führte das Freeflow-System ein, das es ermöglicht, Schläge fließend gegen mehrere Gegner zu verketten. Dieses System, kombiniert mit Schleichabschnitten, in denen Batman Bedrohungen aus den Schatten heraus ausschaltet, ähnelt Bonds Kampf- und Spionagefähigkeiten. Beaver argumentiert, dass die Anwendung derselben Struktur auf einen 007-Titel mit Gadgets, Verfolgungsjagden und einer halboffenen Welt zu einer kohärenteren Erfahrung geführt hätte als die linearen Shooter, die EA während seiner Verwaltung der Lizenz produzierte.
Die Lizenz, die wegen fehlendem Umhang verloren ging 🦇
Es ist ironisch, dass Entwickler jahrelang versuchten, Bond-Filme mit ständigen Explosionen und Autoverfolgungsjagden nachzuahmen, während die Lösung in einem Typen mit Fledermausohren lag. Während Rocksteady für seine Arbeit an Batman mit Lob überschüttet wurde, fragten sich diejenigen, die den berühmtesten Spion der Welt verwalteten, warum ihnen das nicht früher eingefallen war. Vielleicht fehlte Bond nur ein Gürtel mit mehr Spielereien und ein mürrischer Butler.